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Die Nachfrage steigt und steigt

Kinderferienprogramm Die Nachfrage steigt und steigt

Das Angebot der St-Andreas-Kirchengemeinde steht und fällt mit jungen Menschen. 50 Kinder sind dabei - es hätten noch 20 mehr sein können.

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Teamerin Janne Bahmann (v. l.) spielt mit Maja, Pia und Celine.

Quelle: Mira Colic

Springe. Wie kann eine Ferienbetreuung zu einem Preis angeboten werden, den sich Eltern leisten können? Für Uta Braun ist die Antwort klar: „Durch ganz viel ehrenamtliches Engagement.“ Seit sechs Jahren organisiert die Diakonin der St.-Andreas-Gemeinde mit ihrem Team die „Sommerferientage“. Zwei Wochen lang werden Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren dort betreut. Und die Nachfrage steigt.

In der Vorwoche haben 50 Kinder das Angebot angenommen, jetzt sind es 45. „Und wir hatten mindestens noch 20 Anfragen, aber nicht nur die räumlichen Kapazitäten sind begrenzt, wir können einfach nicht mehr leisten“, sagt Uta Braun. Sie hat das Projekt 2010 mit 20 Ferienkindern gestartet. 40 Euro zahlen Eltern pro Woche für eine Betreuung von 8 bis 16 Uhr, inklusive Ausflüge und Mittagessen.

Etwa ein Dutzend Helfer stemmen diese Mammutaufgabe. Unterstützung hat sich Braun von Küsterin Silke Schmidt sowie Regionaldiakon Jörg Klaaßen aus Pattensen geholt. Und dann sind da noch die sogenannten Teamer, die generationen- und gemeindeübergreifend zusammenarbeiten. In der Küche wirbeln emsig einige Frauen.

Zur Mannschaft gehört auch Brauns Tochter Christiane. Die 30-Jährige denkt sich nicht nur Spiele und Aktivitäten für die Zeit aus, sondern holt auch den Teamer-Nachwuchs an Bord. Sechs aus der aktuellen Truppe habe sie bei der letzten Konfirmanden-Freizeit „rekrutiert“.

Das Projekt, betont die Diakon, „steht und fällt mit jungen Menschen“. Umso glücklicher sei sie über langjährige Helfer, wie Niklas Kelting. Der 22-Jährige studiert evangelische Religion und Politik auf Lehramt in Göttingen. Wann immer seine Zeit es zulässt, unterstützt er die St.-Andreas-Gemeinde und betont: „Ohne Ehrenamt funktioniert die Gesellschaft nicht.“

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