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Die Sehnsucht nach neuen Räumen

Völksen Die Sehnsucht nach neuen Räumen

„Wir sind, was wir waren“ - unter diesem Motto präsentiert Joanna Schulte derzeit ihre Werke auf dem Hermannshof in Völksen. Es sind Arbeiten, die sich durch unterschiedliche Medien mit dem Thema Innen- und Außenräume auseinandersetzen.

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Künstlerin Joanna Schulte im Gespräch mit Hannovers Kulturdezernent Harald Härke (rechts) und Ingrid Wagemann (links).

Quelle: Lüdersen

Völksen. Die Eröffnung der multimedialen Ausstellung stieß bei den Besuchern auf sehr großes Interesse. Viele suchten das Gespräch mit der Künstlerin.

1969 in Osnabrück geboren, studierte Schulte bildende Künste an der Fachhochschule in Hannover, wo sie derzeit auch lebt, und war 2001 Meisterschülerin von Ulrich Eller, der sich mit raumbezogenen Klang- und Formschöpfungen beschäftigt.

2013 erhielt Schulte den Kulturpreis der evangelischen Landeskirche Hannover. Aktuell ist sie mit ihren Werken nicht nur auf dem Hermannshof vertreten, sondern auch im Landesmuseum in Hannover mit der Ausstellung „Madonna - Frau - Mutter - Kultfigur“.

Wie schwierig es ist, eine Ausstellung zu konzipieren, erklärte Hermannshof-Chef Eckhart Liss. „Es sind immer lange Vorbereitungen mit vielen Herausforderungen“, sagte er. Kunsthistorikerin Kristina Tieke gab eine umfassende Einführung. Ausgangspunkt war ein blau, grün und rot leuchtender Vorhang vor einer weißen Wand, den Schulte vor dem Sperrmüll gerettet hat. Dieser harmonierte mit der gegenüberliegenden blauen Wand und den Projektionen. Die gedankliche Reise endete im Teehaus. „Raum wird hier verbunden mit einer Sehnsucht nach neuen Räumen und nach innerer und äußerer Ferne“, sagte Tieke.

Die Ausstellung ist bis zum 5. März zu sehen.

Von Friedhelm Lüdersen

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