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Die Spendenbereitschaft ist groß

Kinderschutzbund Springe Die Spendenbereitschaft ist groß

Die Freude beim Kinderschutzbund Springe ist groß.„Durch die große Spendenbereitschaft der Springer Bürger, die in der Vergangenheit nicht nur anhielt, sondern sich sogar leicht erhöhte.

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Sie setzen sich für das Wohl der Kinder ein: der Springer Kinderschutzbund organisiert zahlreiche Angebote.
Lüdersen

Springe. Die Freude beim Kinderschutzbund Springe ist groß.„Durch die große Spendenbereitschaft der Springer Bürger, die in der Vergangenheit nicht nur anhielt, sondern sich sogar leicht erhöhte, und durch Zuschüsse von Region und Stadt können wir unsere vielfältigen Aufgaben reibungslos erledigen“, sagte Vorsitzende Roswitha Prüssing.

Grund zur Freude haben die Mitglieder aber nicht nur wegen der finanziellen Zuwendungen. Der Ortsverband hat den Ehrenamtspreis der Region Hannover gewonnen.

Wie groß das eherenamtliche Engagement der Mitglieder ist, bewies einmal mehr der Bericht von Prüssing: Die 32 Helfer der insgesamt 136 Mitglieder leisteten im vergangenen Jahr knapp 8000 Stunden ehrenamtliche Arbeit ab. Und ihr Engagement wird zunehmend in Anspruch genommen. Rund 60 zusätzliche Begegnungen mit den Kindern hatte die Ortsgruppe im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl der Gespräche und Kontaktaufnahme mit den Eltern hat zugenommen: Haben 2014 noch 2284 Eltern die Hilfe in Anspruch genommen, sind es im vergangenen Jahr bereits 2619. Die sechs Pädagogen, die derzeit im Einsatz sind, haben viel zu tun.

Und das Angebot des Kinderschutzbundes ist groß. Von Familienberatung über Kindergruppen, Kleiderläden bis zu Deutschkursen setzt sich der Verband für die Belange der Kinder ein. Der Arbeitsbereich „Familienberatung“ wird seit Dezember 2000 von der Diplom-Sozialpädagogin Britta Lehnhardt betreut. Sie hilft bei Erziehungs- und Schulproblemen und steht den Familien kostenlos mit Ratschlägen zur Seite.

Die Schularbeitenhilfe von Susanne von Schönebeck-Schulte, die vier Mal wöchentlich stattfindet, gehört ebenfalls zum Angebot. Aber auch das Thema Flüchtlinge beschäftigt die Gruppe. Mit zahlreichen Deutschkursen für Kinder und Eltern sowie dem Second-Hand-Laden wollen sie den Neuankömmlingen die Ankunft in Deutschland erleichtern.

„Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Kleiderladen nicht nur genutzt wird, um Bekleidung für Kinder zu kaufen, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austausches ist. Besonders Mütter mit Migrationshintergrund nutzen dieses Angebot“, berichtete Prüssing.

Parallel dazu läuft ein Projekt mit Namen „M.U.T.“, das sich an Mütter richtet, bietet Unterstützung und richtet sich gleichzeitig an Jugendliche. Es ist ein Raum der Begegnung in der Geschäftsstelle in Springe, wo sich die Besucher in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Tee austauschen können.

Damit das umfangreiche Programm auch bestehen bleiben kann, wählten die Mitglieder ihren bisherigen Vorstand einstimmig wieder.

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