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Digitale Tafel warnt Autofahrer an Kreuzung

Gestorf Digitale Tafel warnt Autofahrer an Kreuzung

Zwei Kreuzungen in Gestorf stuft die Polizei in ihrem Unfallbericht als gefährlich ein. Zu den meisten Kollisionen ist es an der Kreuzung zwischen L 422 und L 460 sowie der Kreisstraße 216 gekommen. Bilanz: Zehn Unfälle mit fünf Verletzten.

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Soll die Autofahrer zur Vorsicht anhalten: Die elektronische Warntafel an der Kreuzung.

Quelle: Bernhard Herrmann

Gestorf. Jetzt soll ein Warnschild für mehr Aufmerksamkeit auf der Strecke sorgen. Die Unfallkommission hatte das Aufstellen des elektronischen Warnschildes beschlossen. Es soll Autofahrer immer wieder zur Vorsicht anhalten, es wird aber nicht ohne Unterbrechungen an dem Standort sein. Im Laufe des Jahres soll eine Ampelanlage aufgestellt werden. Deren Bau ist bereits beschlossen. Die Finanzierungsfrage wird indes noch geklärt.

Dabei gibt es in Gestorf gleich noch eine zweite Problemkreuzung - nämlich die zwischen der Bundesstraße 3 und der Landesstraße 460. Und dort steht bereits eine Lichtzeichenanlage, die den Verkehr steuert. Trotzdem ereigneten sich dort im vergangenen Jahr acht Unfälle, einer davon sogar mit einer schwer verletzten Person. Gemessen an der Gesamtzahl der Unfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Springe ist der Anteil der Unfälle an diesen Kreuzungen aber verschwindend gering: Lediglich zwei Prozent des gesamten Unfallgeschehens machen sie aus. Klingt wenig, dennoch ist eine solche Unfallhäufigkeit ein Alarmsignal für Verkehrsplaner.

Vergleichbare Unfallschwerpunkte gibt es in Springe keine mehr. In Pattensen gibt es allerdings gleich eine mit besonders vielen Unglücken. An der Kreuzung der Bundesstraße 3 zur Bundesstraße 443 ereigneten sich 2015 gleich 18 Verkehrsunfälle.

von Ralf T. Mischer

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