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Ein Muster für sechs Gebäude?

Springe Ein Muster für sechs Gebäude?

Sechs kleinere Ortsfeuerwehren benötigen in den kommenden Jahren ein neues Gerätehaus. Die Stadt arbeitet an einem Generalplan, um die Millionen-Investition stemmen zu können. Die neuen Wachen in sechs Ortsteilen könnten nach demselben Prototypen erstellt werden.

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In die Jahre gekommen: Das Gerätehaus in Eldagsen soll genau wie das in Bennigsen ersetzt werden. Diese sogenannten Stützpunkt-Feuerwehren können jedoch keine Vorlage für kleine Standorte in den Springer Dörfern sein.

Quelle: Archiv

Springe. „Wenn alles gut läuft, können wir eventuell zwei Neubauten pro Jahr schaffen“, schwebt Baudirektor Reinhard Schade vor. Im bestmöglichen Fall erfolgen die ersten beiden Spatenstiche schon innerhalb der nächsten zwölf Monate - ein ehrgeiziges Ziel.

Die Bauarbeiten für das neue Feuerwehr-Domizil in Bennigsen sind in vollem Gange. Auch die ersten entscheidenden Vorbereitungen für den Umzug der Feuerwehr Eldagsen auf ein freies Grundstück an der Hindenburgallee sind angelaufen. Sowohl in Bennigsen als auch bei Eldagsen handelt es sich um Stützpunkt-Feuerwehren. Schade hofft, das Verfahren für Eldagsen entscheidend beschleunigen zu können, indem der für Bennigsen erstellte Gebäude-Grundriss noch einmal verwendet werden kann.

Mit diesem Kniff könnte es gelingen, auch für die Projekte Alferde, Altenhagen, Mittelrode, Boitzum, Völksen und Lüdersen an Tempo zu gewinnen. Die Stadt wolle „möglichst in den nächsten Wochen“ mit der Suche nach einem Planungsbüro beginnen, das auf das Zeichnen von Feuerwehrhäusern spezialisiert ist und einen „Springer Mustergrundriss“ für kleinere Feuerwehr-Häuser erstellt, erklärt Schade.

Die Bennigser Pläne können dafür allerdings nicht herangezogen werden: Die Anforderungen an die Stützpunkt-Feuerwehren in den größeren Stadtteilen und die kleineren „Feuerwehren mit Grundausstattung“ in den Dörfern sind zu unterschiedlich.

Für Schade ist wichtig: Gibt es einen Prototypen, heißt das nicht, dass alle Gebäude identisch sein müssen. Jedes Objekt könne an die Bedürfnisse der jeweiligen Ortswehren angepasst werden. „Aber wir müssen das Rad nicht jedes Mal neu erfinden.“ Auch die Kosten sinken beträchtlich.

In mehreren Ortsteilen hat bereits die Suche nach passenden Grundstücken begonnen. „Die Lage muss einsatztaktisch passen“, so Schade. Die Brandschützer sollen innerhalb weniger Minuten auf dem Gelände sein und zum Einsatz ausrücken können. Ideal sei, wenn eine städtische Fläche zur Verfügung stehe.

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