Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Ein Treffen mit künftigen Arbeitgebern?

Springe Ein Treffen mit künftigen Arbeitgebern?

Insgesamt 17 Ausrichter stellen ihren Betrieb bei der Berufsbörse im Schulzentrum Nord vor und kommen mit den Schülern, potenziellen Auszubildenden, ins Gespräch

Voriger Artikel
Neue Ideen für Alten Friedhof
Nächster Artikel
Wie sieht die Rosenstraße künftig aus?

Welche Berufsmöglichkeiten gibt es bei der Bundeswehr? Bei einem Einzelinterview bekommt der Schüler des Schulzentrums Nords sämtliche Möglichkeiten aufgezeigt.

Quelle: Foto: Hermes

Springe. Es ist eine Win-win-Situation: Die Wirtschaft klagt über Fachkräftemangel, die Jugendlichen darüber, wie schwer es ist, eine Ausbildungsstelle zu bekommen. Die regelmäßig am Schulzentrum Nord stattfindende Berufsbörse soll Abhilfe schaffen und Perspektiven bieten.

Organisiert wurde die Berufsbörse wie auch in den Vorjahren von Schulsozialpädagogin Caroline Steinhoff. „Insgesamt haben die Schüler die Chance, hier einen Vormittag lang 32 unterschiedliche Berufe kennenzulernen“, sagt Steinhoff. 17 Ausrichter hatten sich gestern in den Räumlichkeiten der Integrierten Gesamtschule (IGS) präsentiert. Mit dabei: Nordeon, Edeka, DM, Regiobus, Calenberger Backstube, AOK, Debeka, Volksbank, Zahnarztpraxis Diebler, Paul und Dahn, die Stadt Springe, die Polizei, die Arbeitsagentur und die Berufsbildende Schule Springe.

Während die Achtklässler die Möglichkeit hatten, sich die einzelnen Stände in Ruhe anzuschauen, standen für die Neunt- und Zehntklässler zwei Gespräche mit Betriebsvertretern an. „Das ist verpflichtend“, erklärt Steinhoff. Die Schüler hätten vorab Wünsche äußern können, bei welcher Firma sie sich vorstellen wollen. „Im Idealfall ergibt sich für die Schüler später ein Praktikum oder ein Ausbildungsplatz“, sagt Steinhoff. Aber das sei nicht der einzige Grund für die Einzelinterviews.

„Für die Schüler ist das auch ein Übungsfeld. Sie müssen lernen, auf die Firmen zuzugehen. Durch die Einzelkontakte können sie sich nicht hinter einer Gruppe verstecken“, sagt die Schulsozialpädagogin. Das Gespräch sei schon mit einer echten Bewerbungssituation vergleichbar. „Firmen geben uns hinterher auch eine Rückmeldung, wie gut sich die jeweiligen Schüler präsentiert haben. Ob sie gut vorbereitet waren oder wie offen sie sich in dem Gespräch gezeigt haben.“ Diese Bewertung fließe nachher auch in die Note ein.

Die meisten Interessenten hatten - wie immer - die Polizei, die Bundeswehr und das Autohaus Mensenkamp. „Der Beruf des Kfz-Mechatronikers ist schon sehr gefragt“, sagt Steinhoff.

Beim Stand der Stadtverwaltung saß gestern auch ein altbekanntes Gesicht. Der Auszubildende, der jetzt die Schüler bei der Berufsorientierung berät, hat selbst vor zwei Jahren seinen Abschluss am Schulzentrum Nord gemacht. „Und auf einmal sitzt er auf der anderen Seite“, sagt Kay Spiller, didaktischer Leiter der IGS.

Er befürworte, dass die Firmen auch Auszubildende zu den Berufsbörsen mitschicken. „Sie können authentisch berichten, wie es in den einzelnen Betrieben wirklich zugeht“, sagt Spiller.

Von Sandra Hermes

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Springe – Stadt am Deister

An der Deisterpforte liegt das 30.000-Einwohnerstädtchen Springe. Fachwerk, Jagd und Tiere: Kommen Sie mit auf eine fotografische Reise durch die Deisterstadt.