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Ein Treffpunkt für alle

Springe Ein Treffpunkt für alle

Die Diakonie Himmelsthür will ihre Angebote ausbauen: Der Treffpunkt der Wohnangebote Bennigsen soll immer mehr zu einer Begegnungsstätte werden.

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Katja Musahl (links), ihre Kollegin Astrid Merkel und Peter Schneidereit haben Spaß beim Krökeln.

Quelle: Foto: Brinkmann-Thies

Springe. Bennigsen. Der Treffpunkt der Wohnangebote Bennigsen unter dem Dach der Diakonie Himmels- thür im Herzen von Bennigsen soll mehr und mehr zu einer Begegnungsstätte für viele Menschen werden: Das wünscht sich die Wohnbereichsleiterin Katja Musahl für den großen Raum direkt an der Hauptstraße. Derzeit steht der Treff nahezu ausschließlich den 14 Frauen und Männern mit Assistenzbedarf zur Verfügung, die in verschiedenen Wohnungen im Süllbergort leben.

Ganz neu gibt es dort bereits ein „Offene Tür“-Angebot, erzählt Musahl. Jeweils montags von 16 bis 19 Uhr kann jeder, der Lust und Zeit hat, zum Plaudern oder Spielen vorbeikommen. „Ich habe aber noch viele andere Ideen für diesen Treff“, sagt Katja Musahl. Denkbar wäre es, dort Zusammenkünfte für alle anzubieten, die sich für Flüchtlinge engagieren.

Auch ein Sportangebot wäre denkbar. Möglicherweise könnte dort aber auch zusätzlich Werbung für Bennigsen und ganz Springe als Ausflugsregion verankert werden. Musahl möchte deshalb mit der Tourist-Information der Stadt Springe in Kontakt treten. Ein Treffen mit Christian Overlach, dem neuen Pastor der Kirchengemeinde Bennigsen-Lüdersen, ist für kommenden Monat geplant. Auch hier sei eine Zusammenarbeit denkbar. Interesse hierfür habe bereits der Strick-Club der Gemeinde bekundet. „Die Räume können einfach vielfältig genutzt werden“, findet Musahl. In jedem Fall sollen bald noch Gardinen für die großen Fenster des Hauses bei Bedarf Sichtschutz bieten.

Einer der Bewohner, Peter Schneidereit, freut sich schon jetzt auf einen Ausbau des Treffs.

„Ich finde es gut, dass es diesen Treffpunkt gibt“, sagte er. Schon jetzt nutzt er dort die vorhandenen Angebote wie etwa gemeinsam zu spielen oder auch zu kegeln. Und auch ein Krökeltisch steht für spannendes Tischfußballspiel zur Verfügung. Unterstützung gab es schon jetzt vom Förder- und Heimatverein Bennigsen. Der Vorsitzende Kurt Abel überreichte gemeinsam mit Ulrike und Fritz Janßen einen Scheck über 350 Euro. „Wir möchten die geplanten Aktivitäten unterstützen“, erklärte Abel. Denkbar sei etwa, dass von dem Geld Stapelstühle angeschafft werden.

Von Anne Brinkmann-Thies

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