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Ein einheitliches Stadtbild für Eldagsen

Springe Ein einheitliches Stadtbild für Eldagsen

Die Stadtsanierung in Eldagsen geht in die nächste Runde. Nachdem bereits der Kirchplatz mit Brunnen erneuert und die Stadttore gebaut wurden, dreht sich nun alles um den Innenstadtbereich - soll heißen: den historisch gewachsenen Stadtkern. Und dieser soll einheitlich und harmonisch gestaltet werden.

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Der Innenstadtbereich entlang der Langen Straße soll als nächstes überarbeitet werden.

Quelle: Mischer

Eldagsen. Konkret heißt es in einem Papier der Stadt Springe, „da dieser zentrale Bereich von großer baugeschichtlicher und kultureller Bedeutung ist und somit identitätsstiftend für die gesamte Stadt ist“, sollen gemäß der Stadtsanierung Dächer und Fassaden nun einem bestimmten Farbschema unterliegen. Dächer sollen beispielsweise ausschließlich mit roten Ziegeln gedeckt werden, um so ein harmonisches Stadtbild zu erzielen, beziehungsweise wieder herzustellen. Auch glasierte oder stark reflektierende und glänzende Materialen sind bei Dächern unerwünscht, da sie wie „Fremdkörper“ im Stadtbild wirkten.

Und auch die Fassadengestaltung im Innenstadtbereich soll vereinheitlich werden. Während bei Holz- und Holzfachwerkfassaden ein relativ weiter Gestaltungsspielraum gegeben ist - von schwarzblau bis beigebraun - sind bei Sichtmauerwerk Orange- und Rottöne erwünscht.

Der Planungs- und Umweltausschuss spricht heute über die Stadtsanierung Eldagsen, zudem stehen Änderungen des Flächennutzungsplanes für Springe auf der Tagesordnung. Die Sitzung findet im Sitzungssaal des Baudezernates statt. Beginn ist um 18 Uhr.

Von Jennifer Schüller

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