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Eine eigene Decke für jedes Flüchtlingskind

Springe Eine eigene Decke für jedes Flüchtlingskind

Das war ein munteres Treiben im großen Saal des Deutschen Roten Kreuzes: 20 Frauen und ein Mann haben jetzt für das Projekt Minidecki Zwirn und Faden in die Hand genommen - um Flüchtlingen zu helfen.

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Bunt und kuschelig: Adela Seyffert (hinter der Decke mit dem Auto-Motiv) und ihre Mitstreiter haben fleißig genäht.

Quelle: privat

Springe. Genäht wurden sogenannte Minideckis, 140 mal 100 Zentimeter große Zudecken für Kinder oder 70 mal 100 Zentimeter große Decken für Babys. „Wir haben mittlerweile die 100-Decken-Marke erreicht“, sagt Adela Seyffert, die das Projekt gemeinsam mit Helge Zdebel-Müller auf den Weg gebracht hat. Bei der ersten öffentlichen Näh-Aktion hatten die Ehrenamtlichen gemeinsam 70 Decken fertiggestellt - das sind mehr als sich Seyffert und Zdebel-Müller erhofft haben.

Die Minidecki-Aktvistinnen möchten ihren Aktionsradius jetzt noch ausweiten: Auch für Wennigsen wollen sie nun solche Decken nähen. Denn in den Bussen, die die Flüchtlinge von den Sammelunterkünften in die unterschiedlichen Kommunen bringen, ist nicht viel Platz. Decken sind dort oft Mangelware. Das wollen Seyffert und Zdebel-Müller künftig ändern.

Anfang Februar sollen erste Decken an Flüchtlinge in Eldagsen verteilt werden. Eine weitere gemeinschaftliche Näh-Aktion folgt dann Mitte des kommenden Monats.

Von Ralf T. Mischer

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