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„Eine sehr emotionale Sache“

Alvesrode „Eine sehr emotionale Sache“

Alvesrode soll wachsen - das wünscht sich Ortsbürgermeister Dieter Gonschorek. Da der demografische Wandel das 500-Einwohner-Dorf in den kommenden Jahren immer stärker begleiten wird, setzt der Christdemokrat darauf, Neubürger in den Ort zu locken. Das hat im vergangenen Jahr bereits funktioniert.

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Der Trafoturm in Alvesrode. 

Quelle: Schüller

Alvesrode. „2015 wurden in Alvesrode fünf neue Häuser gebaut“, sagt Gonschorek. Dieses Jahr soll ein weiteres Doppelhaus errichtet werden. Für zahlreiche Grundstücke gebe es Interessenten. Allerdings gebe es formale und baurechtliche Gründe, die eine Erschließung immer wieder verhindern würden. „Es handelt sich bei den Grundstücken um sogenannte innen liegende Außenflächen“, so der Alvesröder. Diese seien jedoch städtebaulich nicht die erste Wahl. Erwünscht sei zunächst die Erschließung von Baulücken innerhalb der Ortschaft. Davon gibt es rund zehn.

„Wir möchten die Besitzer der Flächen keinesfalls bedrängen“, sagt Gonschorek. Das sei der falsche Ansatz und bewirke eher das Gegenteil, als was man sich erhoffe. Viele der Eigentümer hätten die Grundstücke geerbt und wollen sie ebenfalls an ihre Kinder weitergeben, sodass die Flächen in Familienbesitz bleiben. „Das ist für viele Menschen eine sehr emotionale Sache“, weiß der Politiker.

Jes

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