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Erneute Stimmauszählung zeigt Auffälligkeiten

Springe Erneute Stimmauszählung zeigt Auffälligkeiten

Die gute Nachricht: Das erneute Stimmenzählen im Rathaus nach der Auszählpanne war Mittwochnachmittag beendet. Die schlechte Nachricht: „Es sind viele, viele Kleinigkeiten aufgefallen“, sagt Karsten Kohlmeyer, stellvertretender Ordnungsamtsleiter.

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Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Annika Dombeck und Andreas Konstanski werten alle
40 000 Stimmen noch einmal aus.
 Helmbrecht

Springe. Wie die Stadt bereits erwartet hatte, wurden einige Stimmen falsch gezählt. „Das ist vollkommen normal und menschlich unter Zeitdruck“, betont Kohlmeyer. Jetzt muss das neue Ergebnis in das Erfassungsprogramm der Stadt eingegeben werden, dann werden die Sitze automatisch berechnet. An dieser Stelle hakte es aber Mittwoch. „Es gab einige technische Tücken bei dem System und den Servern der Region“, so Kohlmeyer. Daher kann das offizielle Ergebnis erst heute im Laufe des Tages bekannt gegeben werden.

Die Fehler haben sich vor allem dadurch ergeben, dass viele Politiker den gleichen Nachnamen haben. „Wir hatten zum Beispiel zwei Mal Nikolay oder zwei Mal Eicke auf dem Zettel, da kann schnell mal ein Fehler passieren“, sagt Kohlmeyer.

Bevor das offizielle Ergebnis heute vorliegt, wagte Kohlmeyer gestern eine erste Prognose der Neuauszählung: „Ich glaube, es wird keine bahnbrechenden Veränderungen in der Sitzverteilung geben.“ Abgesehen von der Möglichkeit, dass die FDP einen dritten Sitz im Rat bekommt - und die Grünen damit einen verlieren könnten. Denn in einem der städtischen Wahlbezirke haben die Wahlhelfer am Abend des 11. Septembers auf zwei Stimmzetteln je ein Kreuz für die FDP übersehen. Wenn das Ergebnis heute vorliegt, muss der Wahlausschuss das neue Ergebnis noch einmal bestätigen. Sollte es eine Änderung geben, wird das Thema der nächsten Ratssitzung sein. „Der große Aufwand ist jetzt erledigt. Ich hatte befürchtet, das Zählen dauert länger.“

Von Saskia Helmbrecht

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