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FDP legt Wahlprogramm vor

Springe FDP legt Wahlprogramm vor

Der FDP-Stadtverband geht mit einem neuen Selbstbewusstsein in den Kommunalwahlkampf. Die Partei fordert das SPR-Kennzeichen zurück und will der Deisterstadt mehr Gewicht in der Region Hannover verleihen: „Wir sind kein Anhängsel, wir können stolz auf uns sein.“

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"Wir sind keine Anhängsel": Harald Klotz, Vorsitzender der FDP Springe.

Quelle: Scheffler

Springe. Als erste Partei aus dem Stadtgebiet hat die FDP ihr Wahlkampfprogramm vorgestellt. Das Motto der Freien Demokraten: „Zuhören, überlegen, handeln.“ Diese drei Eigenschaften seien „Grundvoraussetzungen, um Politik zu machen“, betonte der Vorsitzende Harald Klotz. „Man muss mit den Bürgern reden, ihre Anstöße aufnehmen.“ Einigen politischen Gegnern seien diese Selbstverständlichkeiten aber abhanden gekommen.

Ebenso unerlässlich seien Konzepte, wie sich die Stadt - ausdrücklich inklusive aller Ortsteile - in den nächsten Jahren entwickeln soll. Klotz: „Wir dürfen nicht weiter flickschustern, sondern müssen langfristig denken.“ Das Wahlprogramm trägt denn auch den Titel „Springe 2030“. Zentraler Punkt ist ein Stadtenwicklungskonzept, das zu „mehr Menschen, mehr Unternehmen, mehr Springe“ führen soll. Im Detail geht es um bessere Kinderbetreuung, ein Sanierungsprogramm für die Schulen, das Schaffen neuer Bauplätze, einen „fair bezahlten“ Straßenausbau, die Förderung des Tourismus und eine forcierte Gewerbeansiedlung. Die FDP ist überzeugt: „Springe kann wachsen und noch schöner werden.“

Zu alter, neuer Identität verhelfen sollen SPR-Aufkleber. Die müssen zwar noch gestaltet und gedruckt werden, einige Mitglieder hätten sie aber am liebsten nach der Programmvorstellung sofort mitgenommen und aufs Auto geklebt. Die Schilder sind durchaus auch als Affront gegen Regionspräsident Hauke Jagau und seine rot-grüne Mehrheit zu verstehen, die Springe zuletzt abgehängt hätten - vor allem mit der Krankenhausschließung.

Auch wenn die Freien Demokraten erreichen wollen, dass auf den Straßen wieder „Saupark-Rüpel“ unterwegs sind: Ein Loslösen von der Landeshauptstadt kommt für sie nicht infrage. „Wir bekennen uns zur Region“, so Klotz. Ein Freibrief sei das jedoch nicht.

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