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FDP und Freie Wähler setzen Bündnis fort

Springe FDP und Freie Wähler setzen Bündnis fort

Für den neuen Rat schmieden sich die ersten Bündnisse: FDP und Freie Wähler schließen sich erneut zu einer Ratsgruppe zusammen. Sie haben alle Rechte einer Fraktion, bilden aber eine Gruppe.

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Treten im Rat als Gruppe auf: Henrik Bennecke (von links), Matthias Lenz und Klaus Nagel.
privat

Springe. Die abermalige Kooperation haben FDP und Freie Wähler während einer gemeinsamen Sitzung am Wochenende beschlossen. Der Gruppe gehören Matthias Lenz, Klaus Nagel (beide FDP) und Henrik Bennecke (Freie Wähler) an. Matthias Lenz wurde zum Gruppenvorsitzenden gewählt, Henrik Bennecke wird sein Stellvertreter.

Die inhaltlichen Übereinstimmungen zwischen Freien Wählern und FDP sind offenbar groß. Lenz: „Wir verfolgen gemeinsam das Ziel: die Einführung eines Stadtentwicklungskonzepts in Springe.“ Alle Bereiche des städtischen Lebens sollen für das Konzept analysiert und die Entwicklungsmöglichkeiten definiert werden, ähnlich, wie das bereits im Einzelhandelskonzept geschehen ist. Das Stadtenwicklungskonzept aber soll darüber hinaus gehen und sich mit der Bildung, der medizinischen Versorgung ebenso wie mit der Kinderbetreuung befassen.

Beim Thema Krankenhaus plädiert Lenz dafür, die Nachnutzung in den Mittelpunkt der Überlegungen zu stellen: „Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Verwaltung in dem Gebäude unterkommt.“

Während FDP und Freie Wähler sich bereits einig sind, kommt der CDU-Stadtverband am Montag zur konstituierenden Fraktionssitzung zusammen. „Natürlich reden wir mit allen anderen, die im Rat vertreten sind. Dafür brauchen wir aber erst einmal die neue Fraktion“, sagt der bisherige - und vermutlich auch künftige - Fraktionsvorsitzende Wilfred Nikolay. Gespräche seien zeitnah geplant.

Viele Möglichkeiten für Koalitionen bleiben allerdings nicht. SPD-Sprecher Bastian Reinhardt verweist auf die „guten Erfahrungen aus den letzten fünf Jahren“, themenbezogene Mehrheiten zu finden. „Die Angst vor einer Zersplitterung halte ich für unbegründet.“

Der selben Meinung ist der Parteivorsitzende der Grünen, Thomas Hüper-Maus: „Aus unserer Sicht gibt es keine sinnvolle Koalition.“ Besser sei, sich auf Themen zu konzentrieren.

Einzelkämpfer Uwe Lampe freut sich sogar auf seinen Einzeltisch in den Ratssitzungen. Ihm seien durchaus Angebote der Parteien unterbreitet worden, „aber ich habe im Wahlkampf versprochen: Ich möchte alleine wirken. Daran halte ich mich.“

von Ralf T. Mischer und Marita Scheffler

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