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Fachwerkfassade wird abgerissen und rekonstruiert

Springe Fachwerkfassade wird abgerissen und rekonstruiert

Weil sie maroder als gedacht war, ist die Fassade des leer stehenden Geschäftshauses am Oberntor überraschend abgerissen worden. Die Sparkasse errichtet in dem durch einen Brand schwer beschädigten Gebäude zurzeit eine neue Filiale. Die Fachwerkfront soll bis zur Eröffnung 2017 aber originalgetreu rekonstruiert werden.

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Springe. Wer zuletzt an dem millionenschweren Neubau der Innenstadt-Sparkasse am Oberntor vorbeigekommen ist, dürfte sich gewundert haben: Die denkmalgeschützte Außenfassade ist - anders als zunächst geplant - nicht mehr vorhanden.

Das habe gute Gründe, erklärte Unternehmenssprecherin Renate Schmidt-Temmelmann auf Nachfrage. „Die Fassade war in einem derart schlechten Bauzustand, dass wir uns eine Alternative überlegen mussten“, so Schmidt-Temmelmann. In Absprache mit den entsprechenden Behörden und der zuständigen Springer Baufirma Welliehausen hätte man sich für einen fachgerechten Rückbau entscheiden müssen. Das bedeutet: Die denkmalgeschützte Fassade wird nach dem Abriss exakt so wiederaufgebaut, wie sie vorher ausgesehen hat. „Für das Stadtbild von Springe ist es wichtig, dass dieses Gebäude so erhalten bleibt“, erklärt die Unternehmenssprecherin und ergänzt: „Alles andere wäre ein Störfaktor in Springe. Das historische Fachwerkhaus ist schon prägend.“

Weitere Bauverzögerungen sind laut Schmidt-Temmelmann nicht zu erwarten. „Wir gehen nach wie vor davon aus, dass wir den Zeitplan einhalten und die Filiale im September 2017 eröffnen können.“

Die Sparkasse investiert mehrere Millionen Euro in den Neubau des 200 Jahre alten Hauses, das seit einem Feuer vor einigen Jahren leer steht. Bis September 2017 bleibt die Sparkasse sowohl in der kleinen Filiale am Oberntor als auch im Hochhaus an der Bahnhofstraße geschlossen. Die Zukunft des maroden Betonklotzes ist weiterhin ungewiss.

Von Sandra Hermes

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