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Familienfest mit Magnetwirkung

Eldagsen Familienfest mit Magnetwirkung

Viel zu erkunden gab es für die zahlreichen Besucher, die am Sonntag zum 16. Honigkuchen-Senf-Fest nach Eldagsen gekommen waren. Die Lange Straße hatte sich in eine Flaniermeile verwandelt.

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Torsten Knorz erfreut die Kinder mit Ballontieren.

Quelle: Brinkmann-Thies

Eldagsen. „Viel Spaß beim Entdecken“, wünschte der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Christian Hagemann, den Gästen bei seiner Begrüßung auf dem Marktplatz. Und Bürgermeister Christian Springfeld stellte fest: „Was Eldagsen anpackt, das hat Hand und Fuß“. Das Honigkuchen-Senf-Fest beweise auch ohne Sonnenschein viel Strahlkraft. Die verbarg sich zwar hartnäckig hinter dicken Wolken, aber auch der Regen blieb fern.

Anziehungskraft bewies das Festgeschehen auch für Ulrike und Hartmut Dörrie aus Alfeld. „Uns gefällt die Mischung der Angebote“, berichtete das Ehepaar. Den Weg von der Leine an den Deister nähmen sie für diese Veranstaltung, die sie bereits mehrfach besuchte haben, stets gerne auf sich.

Zum ersten Mal präsentierte sich auf dem Fest die Eldagser Ortsfeuerwehr - mit spektakulären Darbietungen. Was passiert, wenn in siedendes Fett Wasser gegossen wird, zeigte sie gleich mehrfach an diesem Tag. Zudem gaben die Feuerwehrleute Einblicke in ihre Arbeit und hatten auch für die jüngsten Besucher einige Spiele im Angebot.

„Aufpassen und ganz schnell daraufhauen“, riet Angelika Schütte vom Springer Kinderschutzbund dem fünfjährigen Luc, der sich an der „Erbsenrollmaschine“ versuchte. Geschicklichkeit war hier gefragt, ebenso wie beim Segway-Fahren oder beim Balancieren in überdimensional großen Wasserbällen.

Wasser hatten auch jene Gäste im Blick, die den Stand des Eldagser Freibads aufsuchten, wo es auf die Saisonkarten einen Rabatt gab. „Unser Stand wird auf diesem Fest ganz gezielt aufgesucht“, berichtete der Vorsitzende des Freibadvereins, Wolfram Feuerhake. Mit von der Partie waren auch Mitglieder des Service-Clubs Kiwanis. „Wir wollen unser Schulranzen-Projekt bekannter machen“, berichtete Harry Heinzel.

Senf in drei Varianten gab es am Stand der Werbegemeinschaft. „Hier kann man Feigen-, Bärlauch- und Honigsenf probieren“, verriet Herbert Meyer.

Raffinierte Cocktails mixen: Dieses Angebot hielt der Damen-Schießclub bereit. Und wer sein Getränk lieber ohne Alkohol genießen wollte, der war nebenan bei der Mädchengruppe des Vereins in den besten Händen. „Wer mit 50 Cent ein kleines Glas in einem wassergefüllten Krug trifft, kann etwas gewinnen“, kündigten Jasmin Teppe und Melanie Heuer an. Viele Blicke - besonders bei den Kindern - zogen die Langohren auf sich, die der Eldagser Kaninchenzuchtverein zur Schau stellte. Kleine Gewinnspiele lockten hier wie auch bei vielen anderen Standbetreibern, zum Verweilen.

Zum ersten Mal vertreten war die Kunsthandwerkerin Ewa Kazmierzak aus Langenhagen. Sie hatte selbstgefertigte Ledertaschen in ihrem Angebot. „Mir gefällt es hier sehr gut, im nächsten Jahr möchte ich wiederkommen“, berichtete die Langenhagenerin. Ihre Standnachbarin Sylvia Reck aus Coppenbrügge kommt schon seit vielen Jahren mit ihren „Kleinen Scherereien“ über den Deister. Wie viele Torten die Landfrauen in ihrer Kaffeestube aufwarteten, ließ sich gestern zwar nicht ermitteln, das Team unter anderem mit Gisela Petersen, Marlene Schäfermeier, Erika Ojhlendorf, Monika König und Ulrike Radtke war sich aber ganz sicher: Jeder, der möchte bekommt ein Stück Kuchen“. Für die Qual der Wahl an süßem Gebäck sorgte zudem ein Kuchenbüfett, das die Kirchengemeinde St. Alexandri aufgebaut hatte. Deftiges gab es an vielen anderen Ständen, so mancher Grill wurde an diesem Tag angeheizt.

Einheizen wollten auch die Bands, die auf dem Fest für Stimmung sorgten: Die Swing Leiner“ spielten am Vormittag berühmte Titel aus der Swing-Ära, während an anderer Stelle die Springer Gruppe Sixpack irisches Flair nach Eldagsen holte. Am Nachmittag heizte die Green River Gang den Besuchern ein.

Bevor das Fest offiziell eröffnet wurde, feierten die Gläubigen einen Gottesdienst. Der war eigentlich unter freiem Himmel geplant, berichtet Werbegemeinschaftvorsitzender Hagemann. Der morgendliche Regen hatte aber für einen Umzug in das Gotteshaus gesorgt, wo Pastor Klaus Fröhlich die Andacht hielt. Er sei gerne nach Eldagsen gekommen, erklärte der Pastor der Andreasgemeinde. Wer später die Alexandrikirche besichtigen wollte, hatte dazu Gelegenheit.

Von Anne Brinkmann-Thies

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