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Fast 30 Haltestellen im Stadtgebiet barrierefrei

Springe Fast 30 Haltestellen im Stadtgebiet barrierefrei

Von den 90 Bushaltestellen im Stadtgebiet werden Mitte November 30 barrierefrei sein. Nach der Umgestaltung ist der Einstieg in die Busse für Menschen mit Handicap einfacher.

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Die Bushaltestelle in Alvesrode ist jetzt barrierefrei gestaltet. 

Quelle: Minke-Beil

Springe. Die Bushaltestelle in Alvesrode ist mit den roten Pflastersteinen nicht nur ein Hingucker für die Anwohner. Sie macht es auch möglich, mit einem klitzekleinen Schritt in den Bus einzusteigen. Vor einem knappen halben Jahr hatten die Arbeiten an den Haltestellen Vor der Höhe begonnen, nun sind sie beinahe abgeschlossen.

Aber nicht nur in Alvesrode werden die Bushaltestopps modernisiert, damit Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Behinderungen besser in den Bus einsteigen können. Die etwa 90 Haltestellen im Stadtgebiet sollen laut Tiefbauamtsleiter Gerd Gennat auf lange Sicht fast alle barrierefrei gestaltet werden. „Wir arbeiten die Liste Schritt für Schritt ab“, erläutert Gennat. Mitte November wird es knapp 30 barrierefreie Haltestellen geben, schätzt er. Auch in Alferde und Holtensen sind noch Maßnahmen geplant.

Allerdings seien nicht alle Haltestellen perfekt ausgestattet und hätten beispielsweise auch einen sogenannten taktilen Auffinderstreifen. Das sind weiße geriffelte Platten für sehbehinderte Menschen, damit sie wissen, in welchem Bereich der Bus hält. Am wichtigsten sei jedoch die richtige Höhe des Bordsteins, sodass der Eingang des Busses genau auf der Höhe des Fußweges liegt.

Nur ganz wenige Haltestellen, die abgelegen an Feldwegen liegen, sollen nicht ausgebaut werden. „Kosten und Nutzung stehen dann in keinem Verhältnis“, meint der Tiefbauamtsleiter. Apropos Kosten: Die Finanzierung ist politisch umstritten. Da es sich bei den Bushaltestellen um Maßnahmen des öffentlichen Personennahverkehrs handelt, wäre die Region zuständig. Bei der Aufschlüsselung der Kosten ist die ­Verteilung laut Gennat aber folgendermaßen: 75 Prozent übernimmt das Land, 12,5 Prozent jeweils die Region und die Stadt. Da die Baumaßnahmen in diesem Jahr bei 240.000 Euro liegen, entfällt auf Springe eine Summe von 30.000 Euro.

von Jennifer Minke-Beil

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