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Johanna sitzt beim Reitverein fest im Sattel

Ferienaktion in Springe Johanna sitzt beim Reitverein fest im Sattel

Ein Sprichwort besagt, das Glück der Erde läge auf dem Rücken der Pferde. In Springe konnten einige Kinder ausprobieren, ob das stimmt, denn der Reit- und Fahrverein ludt bei einer Ferienaktion zum Reiten auf den Hof ein.

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Johanna ist begeistert von der Ferienaktion beim Reit- und Fahrverein.

Quelle: Asendorf

Springe. Die Freundschaft zwischen Mensch und Pferd besteht schon länger, als sich das manch ein Reiter vorstellen könnte. Sie hat sich bis heute gehalten, weil sie sich bewährt hat. Damit diese Freundschaft erhalten bleibt, braucht es aber vor allem eines: Nachwuchsreiter. Bei der Ferienpass-Aktion vom Reit- und Fahrverein Springe näherten sich jetzt tierliebe Kinder und große Pferde an.

Die Aktion hat Tradition. Jugendwartin Julia Bruns, die das Reiten zum dritten Mal leitet, erklärt, worauf es ankommt: „Reiten bedeutet mehr, als sich einfach in den Sattel zu setzen.“ Zunächst einmal müssen die jungen Teilnehmer gemeinsam mit den Reitkindern die Tiere ordentlich putzen, bevor sie gesattelt werden können. „Es ist schon ein Unterschied, ob ich nur daneben stehe oder das Pferd berühre. Und diese Arbeiten gehören eben dazu“, sagt Bruns.

Während die eine Hälfte der Kinder sich theoretisch mit dem Reiten auseinandersetzte, machte die andere erste Gehversuche in der Reithalle - vom Pony bis Großpferd wurde so ziemlich jede Größe ausprobiert. Und das nicht nur von Mädchen, wie man hätte glauben können. Der siebenjährige Jayden etwa ist sich seiner Sache sicher: „Später möchte ich auch Reiter werden!“ - und schon steigt er aufs Großpferd.

Auch Henry ist fest entschlossen, Reiter zu werden: „Ich bin sogar schon mal rückwärts geritten.“ „Und ich habe mit den Zügeln gelenkt“, erklärt Johanna stolz. Für den RFV ist die Begeisterung jedes Mal ein Glück. „Nachwuchs brauchen wir immer - durch die Ferienaktion schließen sich uns immer zwei oder drei Kinder an“, erklärt Bruns.

Von Jonathan Asendorf

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