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Feuerwehr ist mit dreitägigem Fest zufrieden

Springe Feuerwehr ist mit dreitägigem Fest zufrieden

Die Ortsfeuerwehr hat mit einer Tradition gebrochen: Erstmals in der Geschichte des Springer Schützenfestes dauerte das Spektakel nur drei Tage. Für Festwirt Jörg Ahrend der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt.

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Gute Stimmung: Das dreitägige Volksfest ist bei Akteuren und Besuchern gleichermaßen gut angekommen.

Quelle: Minke-Beil

Springe. „Das war eine gute Entscheidung. Wenn es nach mir geht, führen wir das so weiter“, sagt Jörg Ahrend. Auch die Feuerwehr spricht von einer sinnvollen Komprimierung. „Unser Konzept ist aufgegangen“, steht für Sprecher Torsten Baxmann nach dem Wochenende fest. „Obwohl das Zelt größer war als in den Vorjahren, war es immer voll, und die Stimmung war gut. So macht so eine Veranstaltung auch dem Ausrichter Spaß.“ Die Ortsfeuerwehr habe das Gefühl, „dass es uns gelungen ist, ein echtes Volksfest zu organisieren. Es haben sich so viele Springer am Programm beteiligt, das ist wirklich toll.“

Knackpunkt der Feier war in den vergangenen Jahren vor allem das Katerfrühstück. Die fünf Vereine, die das Schützen- beziehungsweise Feuerwehrfest im Wechsel ausrichten, hatten das Festessen zuletzt vom Montagmorgen auf den Montagnachmittag verlegt - und wieder zurück. Für das jetzt erste Katerfrühstück am Sonnabendmittag wurden 280 Karten verkauft - doppelt so viele wie in den Vorjahren.

Es ist vor allem diese Neuerung, die Wirt Ahrend gefällt: Drei „gute, tolle Tage mit einem Komplettprogramm“ seien besser als „vier Tage mit Leerzeiten“. Zwar würden einige Schausteller, die kleine Geschäfte haben, am Montagnachmittag-Verdienst hängen. Für die größeren rechne sich der Aufwand jedoch nicht: „Wenn bei acht oder zehn Stunden Betrieb nur drei Stunden gut sind, fängt das die Personalkosten nicht auf.“

Ahrend ist seit fünf Jahren Herr über das Springer Schützenfest und möchte auch im kommenden Jahr wiederkommen. Die Wahl trifft jedoch das Jägercorps, der Ausrichter 2016. Laut dem neuen Vorsitzenden Frank Zipsner und Vergnügungsausschuss-Mitglied Sascha Müller gibt es noch keine offizielle Entscheidung dazu, wer Festwirt wird und ob im nächsten Jahr wieder am Montag gefeiert wird. Eine Tendenz habe sich am Wochenende aber schon gezeigt: „Es ist gut möglich, dass es bei der Verkürzung bleibt.“

Am Sonnabend stand eine Liveband auf der Bühne, eine Änderung, die Festwirt Ahrend nicht so gut gefallen hat. „Ein DJ ist flexibler“, meint er.

von Marita Scheffler

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