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Feuerwehren im Dauereinsatz

Springe Feuerwehren im Dauereinsatz

15 Einsätze in acht Stunden: Das Sturmtief „Zeljko“ hat die Feuerwehren am Sonnabend auf Trab gehalten. Verletzte gab es keine, und auch die Schadenshöhe hält sich in Grenzen.

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Ein Baum an der Schulstraße in Völksen fiel auf einen Transporter.

Quelle: Baxmann

Springe. 85 Ehrenamtliche fällten Bäume, zogen herabgestürzte Äste von Fahrbahnen und räumten umgeworfene Baustellen-Absperrungen an die Seite.

Der Marathon begann um kurz vor 15 Uhr: Die Ehrenamtlichen aus Völksen wurden alarmiert, weil ein umgestürzter Baum auf der Steinhauerstraße lag, direkt gegenüber vom Feuerwehrhaus. 20 Minuten später meldete die Regionsleitstelle den nächsten Einsatz: An der Grundschule war ein Baum umgefallen und auf einen Transporter gefallen, der an der Kirchstraße stand. Später musste die Steinhauer Straße wegen eines zweiten umgestürzten Baums zeitweise gesperrt werden. An der Kreisstraße 214 zwischen Völksen und Eldagsen - an der Abzweigung nach Mittelrode - mussten die Feuerwehrleute einen Baum fällen.

Die Ortsfeuerwehr Eldagsen musste gegen 17 Uhr zwei Bäume an der Klosterstraße und dem Landwehrweg beseitigen. „Danach ging es Schlag auf Schlag“, sagt Feuerwehrsprecher Torsten Baxmann. Die Alarmierungen folgten teilweise im Minutentakt.

In der Kernstadt kippten Bäume In der Wanne, am Kurzen Ging, am Hannoverschen Weg sowie im Rathauspark um. Auch an der Mozartstraße mussten die Ehrenamtlichen eingreifen. Dort versperrte ein Bauzaun den Fußweg. Weitere Einsätze mit umgestürzten Bäumen gab es in Alferde, Lüdersen und Gestorf.

Auch die Mitarbeiter der Polizei Springe mussten am Sonnabend sowie in der folgenden Nacht „diverse Sturmeinsätze bewältigen“, heißt es im Einsatzprotokoll. „Hier wurden in den meisten Fällen lediglich Äste beziehungsweise Baustellenmaterial von der Fahrbahn entfernt.“ Schwerpunkt war die B 217, auf der heute Bauarbeiten beginnen.

von Marita Scheffler

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