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Freibäder starten in die Saison

Altenhagen/Bennigsen Freibäder starten in die Saison

Sonniger Saisonstart in den Freibädern: Auch der Trägerverein des Waldbades blickt nach den Finanzschwierigkeiten optimistischer in die Zukunft - nicht zuletzt dank städtischer Zuschüsse. Ob die in Zukunft weiter fließen, ist offen.

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Lukas Giebler ist ein wahrer Kunstspringer: Ein beherzter Anlauf, dann schnellt er empor und nähert sich mit ausgebreiteten Armen der Wasseroberfläche.

Quelle: Voigtmann

Altenhagen. Das Waldbad geriet durch einen Fehler in finanzielle Not: Jahrzehntelang war das Befüllen des Schwimmbeckens kein Problem. Denn der zuständige Wasserbeschaffungsverband Mühlenbachtal lieferte das Nass, ohne dafür eine Rechnung auszustellen. Jetzt muss der Verein die Kosten für die vergangenen drei Jahre zurückzahlen. Und das Geld, das das Befüllen des Pools im laufenden Jahr kostet, aufbringen. „Zum Glück geht das über Jahresraten“, sagt Klaus Meyer, Vorsitzender des Waldbadvereins. Zudem ist es den Altenhägenern gelungen, den Wasserverbrauch deutlich zu verringern. Mithilfe der Fördersumme, die der Trägerverein von der Stadt erhält „können wir das stemmen“, meint der Freibad-Chef. Ob die Zuschüsse auch 2017 fließen, „das muss die Politik entscheiden“, sagt Gerd-Dieter Walter von der Stadt.

Doch vor den Ehrenamtlichen stehen auch jede Menge Sanierungsmaßnahmen. Etwa bei der Beckenfolie. Das kostet. Die Mitglieder des Trägervereins wollen mit dem Pfingstwiesenfest die Freibadsaison eröffnen. Das Fest soll zusätzliche Einnahmen in die Kasse bringen.

Auch die übrigen beiden Freibäder im Stadtgebiet werden mit kommunalen Zuschüssen bedacht. In Bennigsen sorgte die lang ersehnte Sonne für einen sommerlichen Saisonstart. Zur Freude der Ehrenamtlichen: Am Kassenhäuschen mussten Besucher einen Augenblick warten, bevor sie an der Reihe waren. Im 20 Grad warmen Wasser tummeln sich zahlreiche Badegäste. Im flachen Teil des großen Beckens spielen Kinder mit einem Erwachsenen Wasserball und haben dabei viel Freude.

Gabi Kern aus Bennigsen hat schon einige Bahnen Schwimmerbecken hinter sich. Dabei habe sie gar nicht nachgeguckt, wie kalt das Wasser ist. „Wenn die erste Schrecksekunde vorbei ist, dann kann man das gut aushalten.“ An Ostern hat sie sich eine Dauerkarte zum Sonderpreis gekauft und wird nun täglich zum Schwimmen hierher kommen. „Auch bei Regenwetter!“

Janine Schneider lässt sich für einen Augenblick stören. Sie kommt aus Hüpede nach Bennigsen, weil es ihr dort gut gefällt. „Besonders das familiäre Umfeld mit den Tieren. Wir sind bei jedem Wetter hier. Und wenn es mal gewittert, gehen wir kurz in den Wärmeraum und hinterher wieder ins Wasser.“

von Ralf T. Mischer und Horst Voigtmann

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