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Freiwillige sammeln in vier Stunden 50 Kilo Hundekot

Springe Freiwillige sammeln in vier Stunden 50 Kilo Hundekot

50 Kilo Hundekot haben 20 Freiwillige am Sonnabend bei der Aktion „Aufhaben statt vergiften“ gesammelt. Die Tierfreunde waren vier Stunden in Springe unterwegs und klaubten die Häufchen auf, die weniger verantwortungsvolle Herrchen und Frauchen zuvor liegen gelassen hatten.

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"Aufheben statt vergiften": Die Initiatoren fordern Hundehalter auf, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Quelle: Asendorf

Springe. Zu der Aktion hatten der Verein „Leinenlos am Deister“ und die Gruppe „Hundefreunde gegen Hundehasser“ aus Hannover eingeladen. Jeder Hundehalter sei verpflichtet, die Hinterlassenschaften seines Tieres einzutüten, stellt Olaf Wiegmann, Vorsitzender von „Leinen los“, klar. Wer das nicht tue, liefere leider Hundehassern Argumente, die bis zum Auslegen von Giftködern führen können.

Die Vereine hatten sich im Vorfeld im Springer Ordnungsamt erkundigt, über welche Strecken es besonders häufig Beschwerden gebe. Die Freiwilligen machten sich deshalb vor allem an der Jägerallee und am Großen Graben an die Arbeit. Wie oft sie fündig wurden, bezeichnen sie selbst als erschreckend. 50 Kilogramm - das sei mehr, als bei vergleichbaren Aktionen in Hannover und Hamburg zusammengekommen sei, sagt Mitinitiatorin Iris Wiegmann.

Dazu kommt: Eine andere Gruppe hatte bereits vor zwei Wochen in Springe eine ähnliche Aktion durchgeführt. Einer der Schwerpunkt war da der Volkspark, in dem die Aktiven jetzt erneut zahlreiche Tretminen entdeckten.

„Besonders dreist war ein Mann, der seinen Hund unmittelbar in unserer Nähe gewähren ließ und das Weite suchen wollte“, erzählt Olaf Wiegmann. „Diese Person haben wir natürlich zur Rede gestellt.“ Die Antwort habe aber gezeigt, „wie wenig Unrechtsbewusstsein zum Teil vorhanden ist“.

von Marita Scheffler

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