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Frühjahrskonzert im Museum: Musik trifft auf Kunst

Springe Frühjahrskonzert im Museum: Musik trifft auf Kunst

Großer Andrang in den Räumen auf dem Burghof: Zahlreiche Springer wollten die Mischung aus Klassik, Volks- und Popmusik erleben.

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Besonders gelungen: Der Auftritt von Peter Achmus.

Quelle: Foto: VOIGTMANN

Springe. Springe. Musik und Kunst - das passt zusammen. Aus diesem Grund arbeitet das Museumsteam seit vielen Jahren eng mit der Springer Musikschule zusammen. Was allerdings nicht passte, war der Raum, zumindest nicht von der Größe. Denn das Frühjahrskonzert in den Räumen auf dem Burghof lockte mehr Besucher als im Vortragsraum vorgesehen.

Museums-Chefin Heidi Dopheide hob die gelungene Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen in ihrer Begrüßung noch einmal hervor und freute sich über das große Interesse der Springer, die das Konzert miterleben wollten.

Die musikalischen Beiträge aus dem Bereich der klassischen Musik sowie der Volks- und Popmusik ließen die Enge des Raums jedoch bald in Vergessenheit geraten. Etwas dramatisch war die notwendige Umstellung des Programms aufgrund einer Migräne-Attacke, die sich bei Flöten-Lehrerin Heike Salimi mit Sehstörungen ankündigte. Kurzerhand entschied die Leiterin der Musikschule, Alina Kirichenko, die zwei Stücke von Henry Purcell und Barbara Ertl, die Charlotte Steffen souverän mit Sopran und Altflöte vortrug, begleitet am E-Piano von Salimi, an den Anfang des Programms zu setzen.

Mit hoher Konzentration zeigten auch Sophia-Magdalena Bellstedt und später Magnus Kreipe am E-Piano ihr Können.

Wie schwer es ist, das Cello zu erlernen, war bei den kleinen Stücken zu hören, die Musikschullehrerin Monika Herrmann mit jungen und erwachsenen Schülern vortrug. Da werden noch viele Übungsstunden nötig sein, um auf dem Instrument eine gewisse Perfektion zu erreichen.

Ein besonderes Highlight war die Rossiniana von Mauro Giuliani, die Peter Achmus auf der Gitarre präsentierte. Dabei zeigte der jugendliche Gitarrist bei diesem Stück der gehobenen Schwierigkeitsklasse, dass er nicht nur die Technik der spanischen Spielweise beherrscht, sondern auch die Seele der Musik verstanden hat. Da kann man nur sagen: Hut ab!

Das Blockflötenensemble Flauti Piccoli, Querflöten und ein Schlagzeuger, ein Keyboarder und ein Saxofonist sowie mehrere Pianisten zeigten ihr Können, und der Frauenchor Canto Corale unter der Leitung von Barbara von Witzleben bildete den Abschluss des Konzertes.

Das musikalische Programm wurde durch Kurzgeschichten aufgelockert.

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