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Geldstrafe für zwei Ohrfeigen

Springe Geldstrafe für zwei Ohrfeigen

Weil er einen 16-jährigen Schüler geohrfeigt und ihm kurzzeitig sein Smartphone abgenommen hatte, ist ein einschlägig vorbelasteter 23-jähriger Eldagser am Dienstag zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt worden.

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Die Morgensonne scheint am 17.02.2016 in Frankfurt am Main (Hessen) auf dem Römerberg direkt hinter der oberen Waagschale der Figur der Justitia auf dem Gerechtigkeitsbrunnen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Springe. Vorausgegangen war der Körperverletzung im September letzten Jahres ein Streit zwischen dem Angeklagten und dem Schüler. Seine damalige Freundin sei von dem 16-Jährigen über Whatsapp beleidigt worden, berichtete der Angeklagte. Die Freundin und der 16-Jährige besuchten dieselbe Klasse. Es habe einen Abtausch gegenseitiger Beschimpfungen über den Nachrichtendienst gegeben. Er habe sich daraufhin bei dem Mädchen entschuldigt, erklärte das Opfer.

Doch das reichte offenbar nicht aus. Der 23-Jährige sei in der Schule aufgetaucht, habe ihn abgefangen und verfolgt, erzählte der 16-Jährige dem Jugendrichter Christian Lubrich. Dann habe der Angeklagte ihn zweimal geohrfeigt.

Der 23-Jährige nahm das Handy des Schülers und löschte den Chatverlauf, indem sich die jungen Männer gegenseitig beschimpft hatten. Auch seine eigene Nummer löschte er aus dem Handy, bevor er es ihm zurückgab. Der 16-Jährige sei „einfach so frech gewesen“, erläuterte der Angeklagte. Es habe sich lediglich um zwei leichte Klapse gehandelt.

Freigesprochen wurde der 23-Jährige von einem zweiten Nötigungsvorwurf. Wenige Tage nach dem ersten Vorfall soll er dem 16-Jährigen gedroht haben, es passiere etwas, wenn der zur Polizei ginge. „Ich habe ihn nicht noch einmal getroffen“, beteuerte der Angeklagte. Damit stand seine Aussage gegen die Aussage des Schülers.

Von Annegret Brinkmann-Thies

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