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Getrennte Eingänge für Notunterkunft und Ambulanz

Springe Getrennte Eingänge für Notunterkunft und Ambulanz

Die Notunterkunft für Flüchtlinge soll – sofern sie denn kommt – von der Notfallambulanz räumlich deutlich getrennt werden, unter anderem durch zwei Eingänge. Das verspricht Regionspräsident Hauke Jaugau.

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Noch sind die Verträge für eine Flüchtlings-Notunterkunft im Springer Krankenhaus nicht unterschrieben. Wenn die Heimatlosen einziehen, sollen sie von der Notfallambulanz räumlich getrennt werden.

Quelle: Mischer

Springe. Die Region will die Notfallambulanz im Krankenhaus strikt von der dort geplanten Flüchtlings-Notunterkunft trennen. Mit dieser Zusage hat Regionspräsident Hauke Jagau am Mittwoch auf Berichte über die Sorgen, die die Mitglieder des Runden Tisches Krankenhaus bewegen, reagiert. Man setze im Gebäude auf eine räumliche Trennung sowie auf separate Eingänge, versicherte Jagau in seiner Mitteilung. Jagau ist auch Aufsichtsratschef der Regionstochter Klinikum Region Hannover, die momentan mit dem Land über die Nutzung als Unterkunft verhandelt. Eine entsprechende Vertragsunterzeichnung gibt es jedoch noch nicht - so der Stand am Mittwoch.

In jedem Fall, versichert Jagau, bleibe die Ambulanz bestehen: Die Nutzung werde durch eine Flüchtlingsunterkunft nicht gefährdet. „Klinikum und Region Hannover haben einen intensiven Dialog mit Vertretern aus Springe geführt, um die jetzt bestehende Lösung auszuarbeiten. An der Notfallambulanz ist nicht zu rütteln.“ Die Sorge des Runden Tisches sei „unberechtigt“.

Von Christian Zett

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Springe
Für den Runden Tisch ist die Zukunft der Notfallambulanz offen.

Die bevorstehende Nutzung des Krankenhauses als Notunterkunft sorgt für Wirbel: Einige Springer fühlen sich überrumpelt - andere organisieren bereits erste Unterstützer-Gruppen im Internet. Aus Reihen des Runden Tisches Krankenhaus wird Kritik laut am Vorgehen von Region und Klinikum. Der Vertrag zwischen Land und Konzern ist - Stand Montagnachmittag - noch nicht unterschrieben.

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