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Millionenschaden nach Großbrand bei Regiobus

Betriebshof in Eldagsen Millionenschaden nach Großbrand bei Regiobus

Auf dem Regiobus-Betriebshof im Springer Ortsteil Eldagsen hat es erneut einen Großbrand gegeben. Zwölf Fahrzeuge sind dabei am frühen Dienstagmorgen zerstört worden. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Vor anderthalb Jahren hatte es bereits einen Großbrand mit Millionenschaden gegeben.

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Die Feuerwehr kämpfte mehrere Stunden gegen die Flammen.

Quelle: Christian Elsner

Springe. Bei einem Feuer auf dem Regiobus-Betriebshof in Eldagsen ist in der Nacht zu Dienstag ein Schaden von rund drei Millionen Euro entstanden. Zwölf Busse wurden durch das Feuer zerstört. Die Ursache des Brandes ist unklar. Spezialisten haben bereits am Morgen die Ermittlungen aufgenommen.

Chronologie der Brände in Eldagsen

26. Dezember 2014: In der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag bricht ein Feuer auf dem Regiobus-Betriebshof in Springe-Eldagsen aus. 360 Einsatzkräfte der Feuerwehr brauchen mehrere Stunden, um die Flammen zu löschen. Die Brandursache wird nie geklärt. Es gab jedoch Spekulation, dass die Flammen gelegt wurden, da das Feuer genau zu einem Zeitpunkt ausbrach, zu dem sich niemand auf dem Betriebshof aufhält. Auch der aktuelle Brand in Eldagsen entstand in einem solchen Zeitraum.

Nachdem Ende 2014 große Teile der Gebäude ebenfalls zerstört wurden, gab es Überlegungen, den Betriebshof in Gehrden wieder aufzubauen oder den Regiobus-Betrieb auf nur noch drei Standorte zu konzentrieren. Beides wurde vom Aufsichtsrat verworfen und der Betriebshof in Eldagsen kleiner neu errichtet.

14. September 2015: Gegen 0.50 Uhr stecken Unbekannte zwei Rolltore auf dem Regiobus-Gelände in Brand. Zwei Mitarbeiter entdecken das Feuer schnell und können die Flammen löschen. Der schaden beträgt 2000 Euro. Die Täter werden nie gefasst.  jki

Das Feuer war gegen 3.15 Uhr gemeldet worden. Rund 120 Einsatzkräfte von acht Ortsfeuerwehren kämpften fast zwei Stunden gegen die Flammen. Erst gegen 5 Uhr waren das Feuer gelöscht. "Durch massiven Wassereinsatz konnten wir verhindern, dass weitere Busse und Gebäude beschädigt wurden", sagte Springes Feuerwehrsprecher Stefan Quentin am Morgen. Da man wegen des großen Wasserbedarfs mehrere hundert Meter lange Schlauchleitungen legen musste, hatte der Einsatzleiter bereits früh die Alarmstufe erhöht und mehrere Feuerwehren nachalarmiert. 

Auf dem Regiobus-Betriebshof im Springer Ortsteil Eldagsen hat es erneut einen Großbrand gegeben.

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Es ist bereits der zweite Großbrand im Busdepot in Eldagsen binnen anderthalb Jahren. 2014 brannten in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag 25 Busse aus, zudem wurden die Waschhalle und Teile des Betriebshofes zerstört. Der Schaden belief sich auf rund 10 Millionen Euro. Trotz monatelanger Ermittlungen konnte die Polizei die Ursache nicht ermitteln. Bereits damals wurden jedoch Spekulationen laut, das Feuer sei gelegt worden. Im September 2015 gab es dann ein weiteres Feuer auf dem Betriebshof, durch das schnelle Eingreifen zweiter Mitarbeiter entstand aber nur geringer Schaden.  Bei diesem Feuer konnten die Ermittler Brandstiftung nachweisen.

Keine Auswirkungen auf Linienverkehr

Nach Angaben des Unternehmens hat der Großbrand bislang keine Auswirkungen auf den Linienbetrieb. Für den heutigen Tag habe man ausreichend Kapazitäten zur Verfügung, hieß es am Morgen von Regiobus. Mögliche Engpässe sollen durch Fahrzeuge aus anderen Busdepots des Unternehmens abgefangen werden.

frs

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Drei Millionen Euro Schaden
Brand bei Regiobus.

Zwei Tage nach dem Großbrand auf dem Regiobus-Betriebshof im Springer Ortsteil Eldagsen ist die Ursache für das Feuer noch immer unklar. Die Polizei schätzt die Höhe des entstanden Schadens auf drei Millionen Euro.

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