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Hachmühler SPD fordert Entlastung

Hachmühlen Hachmühler SPD fordert Entlastung

Zwei Bundesstraßen, die den Ort geradezu vierteilen. Die damit verbundenen Verkehrsbelastungen, etwa durch die Vielzahl an Fahrzeugen, hohe Geschwindigkeiten und Lärm, waren das zentrale Thema der Verkehrsbegehung, zu der der SPD-Ortsverein Bad Münder-Hachmühlen jetzt nach Hachmühlen geladen hatte.

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Dr. Wolfgang Schultze (2.v.r.) erörterte mit Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Bad Münder-Hachmühlen Verkehrsprobleme.

Quelle: Rathmann

Bad Münder. Ortsvereinschef Swen Fischer hatte angesichts der Problematik von der Bundestagsabgeordneten bis zum Landrat hochkarätige Gäste geladen, Dr. Wolfgang Schultze als Vizepräsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen war der Einladung gefolgt. Er ließ sich von Ortsvereinsmitgliedern und anderen Teilnehmern der Begehung die Problemstellen vorstellen. Irreführende Beschilderungen und fehlende Hinweise auf Radwegeverbindungen waren darunter, die als notwendig erachtete Verlegung einer Buswartehalle „Auf der Laake“ und die Forderung, zur Reduzierung der Lärmbelästigung für landwirtschaftliche Transporte in der Zeit der Maisernte ein Fahrverbot in der Zeit wischen 22 und 6 Uhr einzuführen, aber auch die zentrale Forderung nach einer Ortsumgehung für Hachmühlen. Helmut Steinwedel, ehemaliger Ratsvorsitzender und ehemaliger Ortsbürgermeister, berichtete von Treffen mit Vertretern der Landesbehörde für Verkehr, in dem eine Ortsumgehung für die B 442 im Bereich Hachmühlen empfohlen worden sei.

Schulze machte den Teilnehmern deutlich, dass die lokalen Bemühungen für eine Ortsumgehung nur dann Erfolg haben können, wenn der Ort geschlossen hinter der Forderung stehe. Die Notwendigkeit der Entlastung sieht er ebenfalls: „Zwischen Hameln und Hannover ist kein größerer Ort an der B 217 derart belastet wie Hachmühlen.“ Für die schnell abzuarbeitenden Probleme wie die der Beschilderung sollte kurzfristig der Kontakt zur Verkehrsbehörde gesucht werden. Ortsvereinschef Fischer will das Thema der Umgehung mit dem Ortsverein nun verstärkt angehen und das Gespräch mit den beteiligten Fachbehörden suchen. „Das packen wir jetzt an“, erklärte er.

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