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Hackfleischfund war kein Giftköder

Altenhagen I Hackfleischfund war kein Giftköder

Aufregung unter den Hundehaltern in Altenhagen I: Unbekannte hatten in der vergangenen Woche im Ort Hackfleisch ausgelegt, womöglich, um Hunde zu vergiften, so die Sorge. Die Polizei nahm sich des Falls an und stellte die Ermittlungen inzwischen ein.

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Alarm aufgehoben: Das Hackfleisch in Altenhagen war doch kein Giftköder.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Springe. Es bestehe keine Gefahr, so ein Sprecher. Öffentlich bekannt wurde der Fund durch einen Aushang im Ort. Demnach entdeckten Zeugen das Hackfleisch am vergangenen Montag, und zwar an der Straße Zur Morgenruhe am Ortsrand, die unterhalb des Nesselbergs liegt. Die Strecke gilt als beliebt bei Spaziergängern, auch mit Hund.

„Es besteht der Verdacht auf Vergiftungsgefahr, die Untersuchung seitens der Polizei läuft“, heißt es auf dem Zettel. Die Polizei bestätigte gestern, sie wisse über den Fall Bescheid. „Die Kollegen sind informiert worden und ausgerückt“, sagte Vize-Einsatzdienstleiter Axel Bleibaum.

Unter den Beamten seien auch ausgebildete Jäger, die schnell Entwarnung gegeben hätten: Hackfleisch werde typischerweise nicht als Träger von Giftködern verwendet. „Möglich ist, dass jemand damit Wildschweine anlocken wollte“, mutmaßt Bleibaum. Vielleicht, um die Wildtiere selbst zu schießen. „Aber das ist Spekulation.“

Die Springer Polizei ermittle jedenfalls nicht weiter wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz: Man habe keinerlei Anhaltspunkte, dass jemand Hunde habe absichtlich vergiften wollen.

Von Christian Zett

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