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Hallenmiete: Sondersitzung gefordert

Springe Hallenmiete: Sondersitzung gefordert

Die Eiszeit zwischen den Vertretungen Springer Sportvereine scheint ein Ende zu finden: Die Interessengemeinschaft gegen Sportstättenmiete geht auf den Sportring zu.

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Die Sporthalle in Gestorf: Auch sie fällt unter die Mietregeln der Stadt.

Quelle: Achiv

Springe. Der soll jetzt zeitnah eine Sondersitzung einberufen, um ein gemeinsames Alternativkonzept zu beschließen, das dann an Stadt und Rat geht.

Die Interessengemeinschaft (IG), zu der unter anderem die Handballfreunde und der Tischtennisclub Springe gehören, hatte zuletzt öffentlich Kritik am Sportring geäußert, nachdem dieser dem aktuellen Mietmodell der Stadt für Sporthallen grundsätzlich zugestimmt hatte. Die IG hatte dem Sportring daraufhin unter anderem abgesprochen, tatsächlich die Interessen aller heimischen Vereine zu vertreten.

Inzwischen hat IG-Sprecher Klaus Smollich jedoch eine Kehrtwende beim Sportring ausgemacht: Dieser setzte sich „jetzt auch für die Abschaffung der Nutzungsgebühren ein“ - und so könne man doch der Politik gemeinsame Vorschläge vorlegen. Ziel: Eine Regelung ohne Gebühren mit der Option auf Selbstverwaltung der städtischen Hallen. Ein Konzept, das Bürgermeister Christian Springfeld - selbst kein Freund der Zahlungspflicht - nicht ausschließt. Er hatte jedoch auch betont, bei den Vereinen müsse Einigkeit bestehen, um einen verlässlichen Verhandlungspartner zu haben.

Mit der Zusammenarbeit von IG und Sportring wäre der erste Schritt zur Einigkeit getan - weitere müssten folgen: Denn laut Smollich haben einige Vereine - etwa in Bennigsen - Bedenken gegen die Selbstverwaltung: Sie glaubten, dass nur die Stadt als neutraler Eigentümer eine gerechte Verteilung der Zeiten anordnen könne.

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