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Handy weg im Straßenverkehr

Springe Handy weg im Straßenverkehr

Hannoversche Schüler haben neue Hinweisschilder entworfen und in Völksen gestaltet. Ein Schild weist zum Beispiel darauf hin, während der Autofahrt kein Handy zu benutzen.

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Leo (von links), Nora und Emily freuen sich über das neue „Handy-weg-Schild“.

Quelle: Fotos: Helmbrecht

Springe. Völksen. Stopp, Achtung, Vorfahrt, Einfahrt verboten: Wer regelmäßig Auto oder Fahrrad fährt, kommt an diesen Verkehrsschildern täglich vorbei. Doch ein rotes Dreieck mit einem telefonierenden Fußgänger? Dieses neue Schild haben Jugendliche der Ricarda-Huch-Schule jetzt bei Firma Lange in Völksen entworfen und hergestellt.

Im Kunstunterricht haben sich die Schüler im Vorfeld über neue Verkehrszeichen Gedanken gemacht. Aber vom Entwurf bis zum fertigen Exemplar ist es ein weiter Weg - davon konnten sich die Jugendlichen in Völksen selbst ein Bild machen.

Von der ersten Zeichnung bis zum Vertrieb, von der Arbeitsvorbereitung und Produktion wie Grafik oder Digitaldruck bis ins Lager zu Logistik und Versand haben die Siebtklässler die verschiedenen Schritte kennengelernt.

Wie gewinnt man neue Kunden, wie funktioniert die Auftragsbearbeitung oder wie wird eine kaufmännische Kalkulation erstellt? Mit diesen Fragen haben sich die Teilnehmer im Vertrieb auseinandergesetzt und so einen Einblick in die tägliche Arbeit des Unternehmens bekommen.

In der Reproduktionstechnik konnten die Schüler dann mit den Programmen Adobe Photoshop und Indesign kreativ werden, in der Druckvorstufe ging es vor allem um Digitalisierung, Scanarbeiten, Datenaufbereitung oder Layouterstellung.

Das Schilder-Projekt findet in Kooperation mit der Autostadt Wolfsburg statt. „Während des Prozesses hat uns immer ein Kamerateam begleitet“, berichtet Personal-Abteilungsleiter André Liebau. Ausschnitte aus dem Film sowie die entstandenen Arbeiten werden im Rahmen der Ideenexpo im Juni vorgestellt. Darüber hinaus ist eine Ausstellung in der hannoverschen Schule geplant.

Gleichzeitig wünschen sich die Schüler, dass die Schilder auch im Alltag eingesetzt werden. „Die Idee ist es, die Exemplare für wenige Tage als Kunstprojekt vor der Schule am Bonifatiusplatz aufzustellen und sie damit im Alltag zu testen“, sagt Personalsachbearbeiterin Svea Kalusche, die das Projekt ebenfalls betreut hat.

„Wir haben vor unserer Schule ein hohes Verkehrsaufkommen und immer mehr Elterntaxis. Ziel ist es, dass Autofahrer und Fußgänger beide an ihre Rücksichtnahme erinnert und zum Nachdenken angeregt werden“, sagt Lehrer Claus Christian Dummeier.

Neben dem Thema Handy am Steuer setzen sich die hannoverschen Schüler in einem zweiten Schritt auch mit den Elterntaxis auseinander.

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