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Heimküche wieder in Betrieb

Altenhagen I Heimküche wieder in Betrieb

Es kam mit etwas Verspätung, das neue Fahrzeug des Seniorenpflegeheimes Alte Molkerei in Altenhagen. Kurz nach 13.30 Uhr lenkte Fahrer Jörg Husser, Mitarbeiter im Seniorenheim Kleefeld, am Sonnabend den lang ersehnten Personentransporter in die Zufahrt zur Seniorenresidenz.

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Das neue Küchenteam Eric Beye (rechts Bild, links), Claudia Richey und Thomas Weller kocht nun in der neuen alten Heimküche.

Quelle: Krause

Springe. Freudig begrüßten Heimleiter Volker Lange und seine Nachfolgerin in spe, Carolin Steinau, den Fahrer und seine mitgebrachten Gäste aus dem Heim in Hannover-Kleefeld.

Der rund 50.000 Euro teure VW Crafter ist eine Spezialanfertigung für den Transport von behinderten und pflegebedürftigen Menschen. Insgesamt neun Personen inklusive Fahrer dürfen in dem Gefährt befördert werden. "Damit sind wir wesentlich mobiler“, erklärt Volker Lange bei seinem Rundgang ums Fahrzeug.

Auch sonst setzt das Seniorenheim wieder mehr auf Eigenständigkeit. Vor einer Woche ist die vorhandene Heimküche reaktiviert worden. Damit entfällt der Essentransport aus der Gemeinschaftsküche in Hannover. Dadurch kann vor Ort besser und schneller auf die Belange der eigenen Heimbewohner reagiert werden.

Die beiden neuen Köche, Thomas Weller und Eric Beye, konnten ihre Koch- und Grillkünste bei der Sommerfete auf dem Heimgelände bereits unter Beweis stellen. Bratwurst, Schaschlik, Krustenbraten, dazu diverse Salate und Beilagen. Die Köche sowie ihre Mitarbeiter hatten den etwa 60 Heimbewohnern sowie den rund 200 Gästen ordentlich aufgetischt.

Am Nachmittag eröffneten die Heimmitarbeiter das Kaffee- und Kuchenbüfett. Ein buntes Programm für die großen und kleinen Gäste rundete das Sommervergnügen ab: von der Hüpfburg und Dosenwerfen, über eine Schminkstation und Ponyreiten bis hin zu einem Auftritt der Ortsfeuerwehr. Besonders beliebt: die Kutschfahrten durch die Straßen des Nesselbergortes.

Schon am späten Vormittag ließen sich die Ersten zu einem Tänzchen auf dem Pflaster hinreißen. Fünf große Zelte sorgten bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen für den nötigen Schatten.

Reinhold Krause

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