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Highspeed-Internet für Alferde

Springe Highspeed-Internet für Alferde

Die Kabel stecken - und die Leitungen sind frei: Alferder können ab sofort mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde durchs Internet surfen. „Das ist sogar schneller als in weiten Teilen der hannoverschen Innenstadt“, sagt Thomas Heitmann, Geschäftsführer der Firma htp, die den Netzausbau umgesetzt hat. 

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Der Stecker ist drin: htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann (von links), Andreas Plattner und Ortsbürgermeister Uwe Metz.

Quelle: Mischer

Alferde. Heitmann hofft darauf, dass bald bis zu 40 Prozent der Alferder einen schnellen Internet-Tarif bei seiner Firma buchen. Bisher haben sich 84 Einwohner einen Anschluss bestellt. Bleibt also noch Luft nach oben. Alferde hat 501 Einwohner. Nicht unbedingt ein riesiger Markt. Die Telekom hat beim Netzausbau um den Ort bisher einen Bogen gemacht - wie um einige andere Dörfer in der Umgebung.

Bislang mussten sich Netz-Nutzer mit maximal 10 Mbit pro Sekunde begnügen. Mehr war nicht drin, weil bislang keine Glasfaserleitung im Boden lag. „Das haben wir nachgeholt“, sagt Heitmann: Weil die Regiobus in Eldagsen bereits von der Firma an ein Glasfasernetz angeschlossen war, konnte das benachbarte Alferde „relativ schnell und kostengünstig“ angebunden werden. „Dadurch ist der Ausbau für uns wirtschaftlich geworden“, sagt der Unternehmens-Chef. 75 000 Euro hat der regionale Anbieter nach eigenen Angaben in die Maßnahme investiert.

Vorab hatten unter anderem Andreas Plattner vom Dorfverein sowie der Ortsrat dafür geworben, dass möglichst viele Einwohner Interesse an einem solchen Anschluss bekunden. Das konnten und haben sie während einer Informationsveranstaltung der Firma im Ort denn auch mitgeteilt - mit Erfolg. „Wenn wir sehen, dass es großes Interesse gibt, werden wir rasch aktiv“, sagt der Geschäftsführer. Zur Freude von Plattner: „Schön, dass der Ort endlich schnelles Internet hat.“

Noch sind aber nicht alle Nutzer, die bei htp unter Vertrag sind, mit dem Turbo-Internet unterwegs. Heitmann: „Wir schalten um, nachdem die Kunden uns mitgeteilt haben, welche Geschwindigkeit und welchen Tarif sie nutzen möchten.“ In Alferde haben laut Plattner bereits erste Bürger den obligatorischen Anruf getätigt. „Sie haben jetzt schnelles Netz“, sagt er.

Dazu, ob sich Alferdes unterversorgte Nachbarorte Holtensen oder Boitzum in Zukunft auch auf ein Hochgeschwindigkeitsnetz freuen können, wollte der Firmenchef auf Anfrage nicht allzu viel sagen. „Das untersuchen wir gemeinsam mit der Region.“ Generell gelte, dass htp dann aktiv werde, wenn vonseiten der Anwohner genug Interesse bekundet wird.

von Ralf T. Mischer

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