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Springe Hoffen auf Tempolimit

Der Wunschbaum steht jetzt vor der Volksbank-Filiale in Bennigsen. Ein Wunsch der Bürger: die Geschwindigkeitsreduzierung an Bennigsens Hauptverkehrsader auf 30 Stundenkilometer.

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Thomas Dittert (links) und Jörg Niemetz schreiben ihre Wünsche für Bennigsen auf.

Quelle: Foto: Brinkmann-Thies

Springe. Bennigsen. Die ersten Wünsche hängen: Ortsbürgermeister Jörg Niemetz (CDU) und sein Stellvertreter Thomas Dittert (Bündnisgrüne) haben den hölzernen Wunschbaum jetzt nicht nur an seiner ersten Station in der Bennigser Volksbank-Filiale aufgebaut. Sondern ihn auch gleich mit jenen Anregungen bestückt, die ihnen für den Süllbergort am Herzen liegen.

Dazu gehört auch der Wunsch nach einer Geschwindigkeitsreduzierung an Bennigsens Hauptverkehrsader auf 30 Stundenkilometern. „Zumindest in den Nachtstunden möchten wir das auch durchsetzen“, sagte Niemetz. „Realisierbare Wünsche werden wir nicht aufgeben“, ergänzte Dittert.

Ein weiteres Anliegen sehen beide in dem Erhalt des Weihnachtsmarktes und des Osterfeuers. Und sie möchten am liebsten auch das Volksfest in Bennigsen wieder aufleben lassen. Veranstaltungen wie diese seien als Treffpunkt für die Bennigser sehr wichtig. „Ich wünsche mir insgesamt auch mehr Engagement der Bennigser, die ja ihren Ort mitgestalten können“, sagte der Ortsbürgermeister.

Nun hoffen Niemetz und Dittert auf viele Wünsche der Bewohner. „Wir wollen wissen, wo der Schuh drückt“, erklärte der Ortsbürgermeister. Deshalb werde der Ortsrat am Ende der Wunschbaum-Aktion auch alle Anregungen, die den Süllbergort betreffen, genau analysieren.

Die vom Nachbarschaftsladen Doppelpunkt initiierte Wunschbaum-Aktion sehen sie als eine gute Möglichkeit, dass jeder Bürger seine eigenen Ideen kundtun kann. „Optimal wäre, wenn auch gleich ein Problemlösungshinweis mitgeliefert würde“, regte Niemetz an.

Die in blattform bereitliegenden Wunschzettel können anonym, lediglich mit Angabe des Wohnorts und des Geschlechts aufgehängt werden. Die Ergebnisse werden am Ende vom Doppelpunkt-Team ausgewertet. In der Volksbank steht der Baum noch etwa zwei Wochen. Dann wird er an anderen öffentlich zugänglichen Stellen aufgestellt.

Von Anne Brinkmann-Thies

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