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Hunderte Skater rollen durch Bennigsen

Springe Hunderte Skater rollen durch Bennigsen

Der Termin ist Pflicht: Wenn in der Gemeinde Bennigsen die Inline-Skate-Days veranstaltet werden, kommen sie alle, um sich auf dem Rundparcours, der von Bennigsen nach Gestorf, durch den Jeinser Forst und dann wieder zurück nach Bennigsen führt, zu messen.

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Die Inline-Skater starteten bei ihrem Rennen zu zweit.

Quelle: VOIGTMANN

Bennigsen. In diesem Jahr gab es allerdings eine Neuerung. Erstmalig stand nicht alles unter dem Motto der acht Skater-Rollen, es durften auch Teilnehmer mit nur zwei Rädern mitmachen: beim Rennradfahren. Mirko Feesche, erster Vorsitzender des Inline-Club-Hannover, zeigte sich hoch erfreut, dass sich bei dem ersten Wettkampf mit den Rennradfahrern „fast 200 Radfahrer gemeldet hatten“. Sieben Runden der abgesteckten Strecke mussten sie zurücklegen, also 77 Kilometer fahren und das bei den hohen Temperaturen am Sonnabend. Eine schweißtreibende Angelegenheit.

Nach knapp einer Stunde und 50 Minuten ist mit Anton Breuste vom Hannoverschen Radsportclub von 1912 der erste Sportler im Ziel, gefolgt von Clemens Hübler vom Hannover 96 Triathlon, der nur 2,11 Sekunden später die Ziellinie überquerte. Mit fast zwei Minuten Differenz auf Anton Breust traf sein Vereinskollege Alexander Schlenkrich als Dritter im Ziel ein. Eine überzeugende Leistung bei den Damen zeigte auch Evelyn Sachse, die nicht nur schnell auf dem Rad ist, sondern auch eine erfolgreiche Läuferin auf der zehn Kilometer Distanz ist. Den zweiten Platz belegte Sabrina Tonn.

Ein Ausnahmesportler ist allerdings Richard Narr, Jahrgang 1940, 76 Jahre alt und fitter als so mancher Jungspund. „Ich habe kurz vor der Rente, vor 1999, wieder angefangen zu trainieren. Als junger Mann bin ich im Verein gefahren. Bei der Hitze ist es allerdings schwierig mitzuhalten. Die andern sind alle schneller und jünger, aber ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis“, erklärt der Senior und lacht. Vor etwa einer Woche ist Narr noch bei der deutschen Meisterschaft mitgefahren, im Erzgebirge. Seine Platzierung ist ihm nicht so wichtig. Dabei sein ist für ihn entscheidend. „In zwei Wochen fahre ich in Österreich den Eddy Merckx Classic Radmarathon in Fuschl am See. Den fahre ich das fünfte Mal.“

Die Inline-Skater starteten bei ihrem Rennen jeweils zu zweit. Dabei legten alle Teilnehmer eine komplett unterschiedliche Technik an den Tag. Besonders elegant wirkte der forsche Antritt bei den teilnehmenden Frauen, die durchaus mit den männlichen Teilnehmern vom Tempo her mithalten konnten, was auch die Siegerin bewies. Claudia Maria Henneken vom SSC Köln 1998 brauchte für die elf Kilometer lange Strecke lediglich 19 Minuten und 12 Sekunden. Der schnellste Mann, Guido Schreiner aus Bonn, brauchte gut 17 Sekunden länger.

Von Horst Voigtmann

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