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IGS soll am Schulzentrum Nord bleiben

Springe IGS soll am Schulzentrum Nord bleiben

Jetzt hat es die Stadt schwarz auf weiß – die Integrative Gesamtschule (IGS) ist am Standort Schulzentrum Nord optimal aufgehoben. Zu diesem Ergebnis kommt die Bonner Firma „Biregio“, die auf Drängen der Politik ein Gutachten erstellte hatte.

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Gutachten bestätigt es: Das Schulzentrum Nord bleibt das Zuhause der Integrativen Gesamtschule Springe.

Quelle: Zett

Springe. Mittwochabend stellte Anja Reinermann-Matatko die Analyse im Schulausschuss vor. Bereits bei der Begehung des Schulzentrum Nord sei der Expertin klar gewesen: „Das ist ein wunderbarer Standort.“ Die Raumstruktur und Anordnung erleichterten die Orientierung ungemein und seien eine optimale Voraussetzung für eine Gesamtschule.

Die 70 Seiten lange Standortanalyse bezog neben einer detaillierten Aufschlüsselung der zu erwartenden Schülerzahlen auch die vorhandene Bausubstanz mit ein und zeigte auf, dass zwar insgesamt 19 zusätzliche Klassenräume am Standort Nord entstehen müssten – diese Variante aber deutlich kostengünstiger ausfallen würde als etwa ein Neubau am Schulzentrum Süd, den Teile der Politik ins Spiel gebracht hatten. Zudem sei der Standort Nord barrierefrei und das vorhandene Baudefizit sei auf unkomplizierte Art zu lösen.

Auf den Gedanken der Politik, man könne die IGS eventuell ans Schulzentrum Süd verlagern, ging Reinermann-Matatko ein und erklärte den Ausschussmitgliedern, dass dieser Standort auch im Hinblick auf das pädagogischen Konzept der IGS „nicht zielführend“ sei. „Warum sollte man einen guten Standort für ein anderes Modell verlassen, das nicht den Anforderungen der Schulform entspricht?“, fragte die Bonner Expertin gegen Ende ihrer Ausführungen. Eine Frage, auf die auch die Mehrheit der Ausschussmitglieder keine Gegenargumente fand.

Dennoch kritisierte Ausschussmitglied Klaus Nagel, dass das Gutachten in seinen Augen unvollständig sei, da die Standortanalyse keinen Aufschluss über anfallende Baukosten gebe. „Ich dachte wir hätten eine Wirtschaftlichkeitsprüfung in Auftrag gegeben, keine Standortanalyse“, sagte Nagel. Vor diesem Hintergrund sehe er sich nicht in der Lage zu beurteilen, was die beste Option sei.

Sich eine Meinung zu bilden – dafür haben die Ausschussmitglieder nun bis zur nächsten Sitzung im November Zeit. Dann sollen die Ergebnisse noch einmal kritisch diskutiert werden.

von Jennifer Schüller

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