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In der IGS herrscht Raumnot - Außenstelle?

Springe In der IGS herrscht Raumnot - Außenstelle?

Die Raumnot an der IGS verschärft sich: Sechs Klassenzimmer fehlen bereits im Sommer. Ein Jahr später sind es neun, dann zwölf. Weil bis zur Einweihung der Neu- oder Anbauten noch Jahre vergehen, arbeitet die Stadt an einer Außenstellen-Lösung: Die frühere OS Nord.

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Schulleiter Frank Kasburg vor dem gerade angebauten Klassenraum, in dem die Klasse 6f unterrichtet wird. Bis die IGS weitere Unterrichtsräume und die dringend benötigte Mensa erhält, werden Jahre vergehen.

Quelle: Scheffler

Springe. Gerade ist die im Sommer 2014 eröffnete Integrierte Gesamtschule (IGS) um einen Klassenraum erweitert worden. Acht bis zehn Millionen Euro stehen im Haushalt für weitere Anbauten bereit, aber das Verfahren verzögert sich. „Wir sind deshalb auf der Suche nach einer Übergangslösung, die mehrere Jahre Bestand haben muss“, bestätigt Fachbereichsleiter Clemens Gebauer. Die Türme neben der Grundschule am Ebersberg rücken immer mehr ins Blickfeld der Planer.

Derzeit nutzt die Hauptschule den Gebäudeteil. Davor war dort die Dependance des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) untergebracht, noch davor die OS Nord. An den Gesprächen seien die Rektoren aller Schulen im Norden der Stadt beteiligt, so Gebauer, der überzeugt ist: „Es sieht gut aus, dass wir bald eine Lösung präsentieren können.“

Die Planer haben offenbar auch darüber nachgedacht, auf dem IGS-Gelände Container aufzustellen. Allerdings: Auf dem Grundstück ist dafür kein Platz. Während der Bauzeit wird jeder Quadratmeter Freifläche für die neuen Räume, den Aushub, die Maschinen und das Material benötigt. Ob die Außenstellen-Lösung allen Eltern gefällt, ist eine andere Frage. Die Türme neben der Grundschule sind nicht sonderlich beliebt.

Am Freitag hat die Klasse 6f den neuen Klassenraum bezogen, der auf der Nordseite der Schule angebaut worden ist. „Die Schüler haben sich sofort wohlgefühlt“, sagt Lehrerin Mona Martins. Die Erweiterung hat knapp 400.000 Euro gekostet, „womit wir locker im Budget geblieben sind“, so der städtische Bauleiter André Malkowski. Schulleiter Frank Kasburg lobt die auffallend gute Akustik, das Licht und die interaktive Tafel. Der Anbau fällt kaum auf: Er ist architektonisch an den Bestand angepasst worden. Das Außengelände muss allerdings noch gestaltet werden.

von Marita Scheffler

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