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Ist zu viel Gülle auf den Feldern?

Am Katzberg Ist zu viel Gülle auf den Feldern?

In der vierten öffentlichen Sitzung des Ortsrates Altenhagen I kam gleich zu Beginn ein „duftendes“ Thema zur Sprache. Dabei ging es in der Fragestunde der Zuhörer um das Ausbringen von Gülle auf den Feldern am Katzberg.

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Quelle: dpa

Springe. Zahlreiche große Fahrzeuge seien dort am Tage und manchmal sogar in der Nacht unterwegs, um ihre Fracht abzuladen, berichteten betroffene Altenhagener. Der Zuhörer Hans-Peter Brodzinski wollte vom Ortsrat wissen, ob so viel Gülle in einem begrenzten Raum nicht das Trinkwasser von Altenhagen I beeinträchtigen würde. Der Ortsrat nahm dies zunächst zur Kenntnis und versprach, sich um die Sache zu kümmern.

Eine weitere Baustelle brachte Ortsbürgermeisterin Kai Dettmer in ihrem Bericht zu Sprache: Die Bushaltestelle am Hohlweg. Dort sei inzwischen alles barrierefrei ausgebaut und die Straße verbreitert worden, damit die Busse Platz haben und dort halten könnten. Trotzdem warteten die Busse immer noch auf der Straße „Zum Nesselberg“ vor dem ehemaligen Fleischereibetrieb Exner. „Es soll demnächst ein Gespräch mit allen Beteiligten vor Ort geben und die Sachlage geklärt werden“, kündigte Dettmer an.

Pläne hat der Ortsrat auch geschmiedet. So soll es zweimal im Jahr ein Treffen mit Neubürgern geben. Nachdem das erste im Mai gut gelaufen ist, soll die zweite Zusammenkunft am Sonntag, 22. Oktober ab 15 Uhr im Dorf-Kultur-Erbe stattfinden.

Nächstes Thema: Die Möglichkeit eines besonderen Bestattungsmodells in Altenhagen I: „Baumbestattungen auf dem heimischen Friedhof sind grundsätzlich möglich in Altenhagen“, sagt Dettmer nach erster Prüfung. Der Ortsrat lote dies im Gespräch mit der Friedhofskommisson der Stadt aus, gab die Ortsbürgermeisterin Auskunft.

Bei der jüngsten Gewässerschau wurden im Bereich Altenhagen I der Mühlenbach, die Schneebeeke und der Waldbach mit in Augenschein genommen. Aus dem vorgelegten Protokoll geht hervor, dass es für den Mühlenbach, der mitten durch das untere Dorf fließt, gleich zwei Mängel bzw. Anregungen gab. So soll am Mühlenbach westlich des Straßenzuges „Am Mühlenbusch (Gewässer Nr. 6) die „Mahd“ nur noch wechselseitig erfolgen. Ein Meter Randstreifen ist einzuhalten. Beim gleichen Bach im Bereich der Gewässer Nummer 7 ist die Mahd auf die Berme zu beschränken. Wenn auch die Böschung zu pflegen ist, dann nur wechselseitig. Röhricht sei in größerem Umfang zu belassen. Der Mühlenbach sei eben ein naturnahes Gewässer, was in der Vergangenheit nicht immer beachtet wurde.

Zuletzt verständigte sich der Ortsrat darauf, das Basistelefon in Altenhagen zu behalten. Hintergrund sind Pläne der Telekom, öffentliche Telefonzellen abzubauen. Grund dafür sind technische Neuerungen, aber auch mangelnde Wirtschaftlichkeit der in die Jahre gekommenen „Münzfernsprecher“. Altenhagen I hat schon länger ein sogenanntes Basistelefon im Bereich des Dorfplatzes (Dorf-Kultur-Erbe). Das bringt zwar nur wenig Gewinn ein, wird aber dennoch geschätzt.

Von Friedhelm Lüdersen

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