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Jägercorps-Chef glättet die Wogen

Springe Jägercorps-Chef glättet die Wogen

Das Jägercorps will allein, aber auch gemeinsam mit den anderen ausrichtenden Vereinen das jüngste Volks- und Schützenfest-Wochenende aufarbeiten und darüber reden, was sich künftig verändern soll. Das kündigte am Mittwoch Vereinschef Frank Zipsner an.

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Springe. „Wir wollen keinen Zwist zwischen unserem Verein und der Feuerwehr. Dazu ist uns das Volksfest zu wichtig. Wir wollen gut zusammenarbeiten“, sagte Zipsner. Ihm sei wichtig herauszufinden, warum bestimmte Teile des Fests den Bürger nicht mehr erreichen.

Zwischen Teilen der Feuerwehr, deren Musikzug und dem Jägercorps war es im Laufe des Wochenendes zu Unstimmigkeiten gekommen. So hatte bei der Feuerwehr offenbar nicht allen gefallen, dass das Fest wieder vier statt zuletzt drei Tage gedauert hatte.

Für Kritik hatte auch gesorgt, dass sich das Jägercorps als Ausrichter zum Umzug am Sonntag verspätet hatte. Das hatten einige Feuerwehrmusiker moniert, woraufhin wiederum vereinzelte Schützen beim anschließenden Auftritt der Feuerwehr demonstrativ das Zelt verließen.

Zipsner entschuldigte sich gestern noch einmal für die Verspätung seines Vereins beim Umzug, betonte aber auch, dass längst nicht alle beim Jägercorps verschnupft reagiert hätten. Im Gegenteil: Einige hätten während des Auftritts sogar versucht, von der Bühne aus Stimmung zu machen. Viel mehr hätten sich zahlreiche Feuerwehrkameraden „rar gemacht“, statt ihre Musiker zu unterstützen, bedauert Zipsner.

Dass das Jägercorps in einem Facebook-Post am Montag noch einmal explizit die Abwesenheit der Feuerwehr beim Festessen betonte, habe „in keiner Weise ein Seitenhieb“ sein sollen. Er sei nur von vielen Seiten auf die ungewohnte Abwesenheit der Musiker angesprochen worden.

Von Christian Zett

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