Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Jamie Lee: Sponsoren für Public Viewing gesucht

Springe/Bennigsen Jamie Lee: Sponsoren für Public Viewing gesucht

Nicht nur in Bennigsen könnte es ein Public Viewing geben, wenn Jamie-Lee Kriewitz am 14. Mai beim Eurovision Song Contest für Deutschland antritt. Auch in Springe gibt es Pläne für eine Live-Übertragung. Doch dafür feheln bislang noch Sponsoren.

Voriger Artikel
Geldstrafe für zwei Ohrfeigen
Nächster Artikel
Springe gewinnt erstmals den „CO2ntest“

Die Sängerin Jamie-Lee Kriewitz jubelt am 25.02.2016 über ihren Sieg beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (ESC) in Köln (Nordrhein-Westfalen). Foto: Henning Kaiser/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: Henning Kaiser

Springe. In Jamie-Lee Kriewitz’ Heimatort waren sie am schnellsten: Schon kurz nach dem Sieg der Bennigserin beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest stand fest: Die Show aus Stockholm wird am 14. Mai auf großer Leinwand übertragen. Auf mehr als 400 Gäste hofft Gastronom Stefan Schwägermann, der ab 18 Uhr die Türen seines Gasthofs öffnet. Unter den Besuchern sollen auch Teile von Kriewitz’ Familie sein - und einige musikalische Weggefährten. So hat Schwägermann den heimischen Chor am Tisch sitzen, in dem die 17-Jährige singt. Vor der Show auf großer Leinwand sollen auch örtliche Bands auftreten.

Parallel laufen die Pläne für eine Public-Viewing-Veranstaltung auf dem Marktplatz: Michael Jordan aus Völksen (Carat Event) hat schon Gespräche mit Bürgermeister Christian Springfeld geführt.

Die Stadt würde demnach für die ESC-Übertragung auf die normalerweise fällige Sondernutzungsgebühr für ihre historische Mitte verzichten - quasi als eigenen Beitrag zum großen Event. Auch um eine LED-Leinwand habe er sich bemüht, einen Technikpartner gefunden. „Ich denke, dass so 500 bis 600 Leute Platz haben könnten“, sagt Jordan. Auf dem Marktplatz sollen dann Verpflegungsstände stehen, ein DJ könnte auflegen.

Der NDR, der die deutsche Party am ESC-Abend organisiert, habe ihm signalisiert, kurz nach Springe schalten zu wollen. Einziges Manko: die Finanzierung. Jordan spricht mit Sponsoren, will heimische Firmen und Geschäftsleute ansprechen, um das Projekt zu stemmen. Er hofft, dass die Konkurrenz nicht größer wird: „Wenn alle Kneipen was machen, dann zersplittert das zu sehr.“ Unterstützer können sich unter carat-event@email.de melden.

Von Christian Zett

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Springe – Stadt am Deister

An der Deisterpforte liegt das 30.000-Einwohnerstädtchen Springe. Fachwerk, Jagd und Tiere: Kommen Sie mit auf eine fotografische Reise durch die Deisterstadt.