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Jetzt rollen die Bagger

Springe Jetzt rollen die Bagger

Die Politik klagt schon lange über den Stillstand bei der Erschließung neuer Bauflächen in der Kernstadt. In den kommenden Tagen sollen nicht nur die Bauarbeiten am zweiten Abschnitt des „Großen Graben“ starten.

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Quelle: Archiv

Springe. Auch an den „Bähre-Höfen“ sind die Planungen abgeschlossen: In der kommenden Woche werden auf der Brache in Bahnhofsnähe die Baustraßen angelegt.

Schon im vergangenen Sommer waren die Pläne der Unternehmer Isuf Ademi und Ingo Wallner für das Wohnquartier auf dem Bähre-Gelände bekannt geworden. Doch die Feinabstimmung mit der Stadt dauerte länger als erwartet. Inzwischen ist der städtebauliche Vertrag unterzeichnet. In der kommenden Woche soll es losgehen: Auf dem Gelände wird zunächst die Baustraße angelegt.

Drei der bis zu 20 möglichen Grundstücke sind laut Ademi bereits verkauft - hier stehen die ersten Bauanträge unmittelbar bevor. Noch in diesem Jahr soll der Bau der ersten Häuser beginnen. Vornehmlich seien hier moderne Bungalows und frei stehende Einfamilienhäuser vorgesehen, erklärt Makler Marco Herrmann, der die gut 12 000 Quadratmeter große Fläche vermarktet. Entstehen sollen aber auch Mehrfamilienhäuser.

Ademi plant, das Baugebiet in den nächsten drei Jahren zu füllen. Wenn 80 Prozent der Grundstücke belegt sind, soll auch die temporäre Baustraße asphaltiert und fertiggestellt werden. Sie geht danach von Ademi und Wallner in den Besitz der Stadt über, die sich um die Unterhaltung kümmert.

Erschlossen wird das Baugebiet für den Autoverkehr von der Friedrich-Bähre-Straße aus. Dazu wird die neue Straße (Name laut Ortsratsbeschluss: „Am Kesselhaus“) mit der bestehenden Stichstraße neben der Tanzschule verknüpft. Zur südlichen Seite hin entsteht ein Fußgängerdurchgang zur Eichendorffstraße.

Ademi hat auch den alten Hof Bormann, Am Kalkwerk, gekauft. Was auf den 5600 Quadratmetern gegenüber der Grundschule am Ebersberg entstehen soll, ist noch offen. Das Gelände hatte nach dem Tod des Eigentümers zum Verkauf gestanden.

Von Christian Zett

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