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Kitzel-Geld für die Brunnen-Unterhaltung

Springe Kitzel-Geld für die Brunnen-Unterhaltung

Der Springer Ortsrat will künftig die Kosten für den Brunnen am Oberntor übernehmen. Für teure Reperaturen möchte er allerdings nicht aufkommen.

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Der Brunnen am Oberntor: Der Ortsrat will künftig für die Kosten aufkommen.

Quelle: Foto: Mischer

Springe. Am Anfang war der Unmut. Der Ortsrat habe bei einem Treffen zugesagt, „künftig die Kosten für die Unterhaltung des Brunnens“ am Oberntor zu übernehmen, hatte die Stadt erklärt. Und der Ortsrat? Wollte das in seiner Sitzung Mittwochabend so nicht stehen lassen.

Im Zentrum der Debatte stand der Wunsch der Verwaltung, den Brunnen des Künstlers Andreas Rimkus nach Jahren offiziell vom Förderverein an die Stadt zu übergeben. Damit einhergehend: die Übernahme der Kosten, die zuletzt teils der eigens für den Brunnenbau gegründete Förderverein Kunst und Kultur in der Springer Innenstadt gestemmt hatte.

Doch daran kam Mittwochabend zunächst Kritik von vielen Seiten: Marita Kürsten (SPD) erklärte, sie könne sich nicht an eine entsprechende Zusage des Ortsrates erinnern. Ohnehin hätten einzelne Mitglieder bei dem Treffen des Fördervereins gar keinen verbindlichen Beschluss fällen können, hieß es. Und Tim Schmelzer (CDU) warnte davor, eine pauschale Zusage für die Übernahme noch nicht absehbarer Kosten zu treffen.

Am Ende war es die Kitzel-Funktion des Brunnens, die einem Beschluss den Weg bahnte: Der Brunnen lacht, wenn man ihn an einer bestimmten Stelle kitzelt - aber nur nach Geldeinwurf. Aus diesen Spendeneinnahmen habe man bislang die laufenden Kosten bestritten, sagte Helmut Kürsten vom Förderverein.

Der Ortsrat beschloss daraufhin, es ebenso zu halten: Die Ausgaben für den Unterhalt des Brunnens sollen durch die Spendeneinnahmen finanziert werden. Teure Reparaturen seien aus seiner Sicht aber nicht von dem Beschluss gedeckt, sagte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Friedrich (CDU).

Von Christian Zett

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