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Kiwanis feiert große Geburtstagsparty

Springe Kiwanis feiert große Geburtstagsparty

Mit einem Sommerfest auf den Hof des Springer Ratskellers hat der Kiwanis-Club Springe sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Eingeladen waren nicht nur die Mitglieder - sondern alle Springer.

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Gute Stimmung: Hunderte Springer feierten bis in die späten Abendstunden den 30. Geburtstag des Kiwanis-Clubs.

Quelle: Krause

Springe. Bei italienischen Spezialitäten und vielen kleinen Gesprächsrunden stand am Sonnabendabend die große Jubiläumsparty auf dem Hof des Ratskellers an. Rockfans kamen bei der Band „Buddy and the Cruisers“ voll auf ihre Kosten.

Bevor die Party im Hof eröffnet wurde, ging es im großen Saal des Ratskellers bereits feierlich zu. Vor rund 60 Mitgliedern, Gästen und Kiwanis-Mitgliedern aus Braunschweig, Wolfenbüttel, Lemgo und Peine sowie Vertretern örtlicher Institutionen und partnerschaftlichen Service-Clubs, wurden Mitglieder der ersten Stunde für ihre langjährige Treue geehrt. Club-Präsident Heino Zimmer zitierte in seiner Laudatio Voltaire, der einst behauptete: „Die Gelegenheit, Unheil anzurichten, bietet sich hundertmal am Tag und Gutes zu tun, nur einmal im Jahr.“

Diese Aussage versuchen die Mitglieder des Clubs seit 30 Jahren mit Erfolg zu widerlegen. Seit der Gründung am 12. Oktober 1985 verhalten sie sich getreu dem Motto ihrer 1915 in Detroit gegründeten internationalen Dachorganisation: „Schützt die Kinder dieser Welt.“ Jörg Lietke, Geschäftsführer der Kiwanis-Foundation und Distrikt-Sekretär, war eigens aus Wolfenbüttel angereist, um sich bei den Jubilaren und Mitbegründern des Springer Kiwanis-Clubs für ihr unermüdliches Engagement zu bedanken und ihnen die entsprechenden Urkunden auszuhändigen.

Die geehrten Kiwaner sind Günter Stolte, Irmingard Roth, Volker von Brevern, Hermann Sehy, Hans Börner und Wolfram Bock von Wülfingen. Günter Wickert konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Ehrung teilnehmen. Sehy, Börner und Roth gaben zum Schluss in einer kurzen Multimediaschau einen Überblick von den Anfängen bis zum heutigen Tage.

Bei Teilnahmen an öffentlichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Hubertusfest im Wisentgehege oder das Honigkuchen-Senf-Fest in Eldagsen, werden Erlöse in soziale Projekte umgewandelt. Spenden heimischer Unternehmen sorgen zudem für eine gute Budgetaufstockung. Vielfältig sind die Kiwanis-Aktivitäten im freiwilligen, sozialen Engagement. Dass es sich dabei um langfristige Projekte handelt, ist bei den zur Zeit 23 Mitgliedern eine Selbstverständlichkeit.

Mittlerweile betreiben die Mitglieder ihre Charity-Aktivitäten nicht nur im heimischen Raum, sondern auch überregional. Örtlich sind die Janusz-Korczak-Schule, der Kinderschutzbund sowie das Schulranzenprojekt hervorzuheben. Letztgenanntes wurde von Andrea Ruppelt vom Bison-Kindergarten und als Vertreterin von neun Kindertagesstätten im Springer Stadtgebiet besonders gewürdigt.

Auch Volker Gniesmer betonte als Vertreter der Stadt das Engagement des Clubs und lobte dessen örtliche Charity-Aktivitäten.

Von Reinhold Krause

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