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Klimaschutz soll cooler werden

Eldagsen Klimaschutz soll cooler werden

Das neue Projekt des Energie- und Umweltzentrums will Jugendliche für eine langfristige Mitarbeit an kommunalen Klimaschutzprojekten begeistern - und erhält für seine Idee Lob vom niedersächsischen Umweltminister.

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Heinrich Bottermann (kleines Bild, von links), Stefan Wenzel, Dirk Schröder-Brandi und Matthias Miersch tauschen sich über Klimaschutz aus.

Quelle: Mischer

Springe. Als „wegweisend“ bezeichnete der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) das, was Dirk Schröder-Brandi, stellvertretender Chef des Energie- und Umweltzentrums, auf den Weg gebracht hat. „Lekoli“ heißt das neue Projekt, für das die Deutsche Bundesstiftung Umwelt Fördermittel bewilligt hat.

Die Abkürzung steht für „Lernfeld Kommune für Klimaschutz“. Klingt abstrakt, Schröder-Brandi klärt auf: „Wir befassen uns mit der Frage, wie sich Jugendliche für eine langfristige Mitarbeit an kommunalen Klimaschutzprojekten begeistern lassen.“

Konkret sollen dafür Kommunen untersucht werden, in denen es bereits eine rege Beteiligung Jugendlicher an den Programmen gibt, wo das Thema also schon cool ist. Schröder-Brandi glaubt, dass junge Menschen sich gerade dann dafür begeistern können, wenn sie tatsächlich etwas bewirken können. Deshalb sollen auch neue Beteiligungsmodelle bei Klimaschutzkonzepten in ausgewählten Kommunen gestartet und ausgewertet werden. Aus den Erfahrungen entsteht ein Handbuch, in dem Beteiligungsmöglichkeiten zusammengefasst werden. Außerdem soll bei Veranstaltungen für den Klimaschutz geworben werden.

Heinrich Bottermann, Generalsekretär von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, freute sich darüber, dass das „Projekt genau das im Blick hat: Wie sich Jugendliche früh in eine nachhaltige Form des Klimaschutzes einbinden lassen“. Deshalb fördert seine Stiftung das Projekt, das in den Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern an den Start geht. Entsprechend groß war auch das Interesse von Rundfunk und Fernsehen an der offiziellen Übergabe des Förderbescheides an das Team des Umweltzentrums. „Dieses Projekt ist etwas ganz Besonderes“, lobt auch der heimische Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch (SPD). „Das ist faszinierend, was sie machen, wir können stolz sein.“

Von Ralf T. Mischer

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