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Kommt jetzt das Aus fürs Halteverbot?

Springe Kommt jetzt das Aus fürs Halteverbot?

Bis zum Sommer will Regiobus das Linienenetz reformieren. Und beim Anruf-Sammeltaxi sind zudem einige Lockerungen geplant.

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Regiobusse sollen nach neuem Plan fahren.

Quelle: Foto: Archiv

Springe. Springe. Das Unternehmen Regiobus will bis zum Sommer das eigene Busliniennetz überarbeiten - 2018 sollen die Änderungen eingeführt werden. In Springe steht schon früher eine kleine Revolution an: Ab 2018 soll das Anruf-Sammel-Taxi an Wochenenden auch in der Kernstadt halten dürfen. Ein bestehendes Verbot soll aufgehoben werden, kündigt Regionssprecher Klaus Abelmann an.

Es ist ja schon eine praktische Sache, dieses Anruf-Sammel-Taxi: Unter der Woche ab 20 Uhr, sonnabends ab 16 Uhr und sonntags schon ab 8 Uhr kann man sich nach vorheriger Anmeldung stündlich zum Bustarif im Taxi zu den Regiobus-Haltestellen im Stadtgebiet oder sogar bis zur eigenen Haustür kutschieren lassen. Am Wochenende fahren die Taxen sogar nachts - ideal für Partygänger.

Einzige Einschränkung: Bislang herrschte in den Wochenendnächten innerhalb der Kernstadt ein Bedienungsverbot: Die Taxen durften im Auftrag der Regiobus nur Haltestellen in den Ortsteilen anfahren. Es habe Befürchtungen gegeben, so Abelmann, dass die Kapazitäten der Taxis in Springes größtem Ortsteil nicht ausreichten. Außerdem fürchtete man, an den Wochenenden anderen öffentlichen Verkehrsangeboten Konkurrenz zu machen. Diese Bedenken seien „auch seitens der Regiobus“ inzwischen ausgeräumt, sagt Abelmann. Regiobus hat deshalb bei der Region als Träger den Antrag gestellt, das Verbot zum Fahrplanwechsel Ende dieses Jahres aufzuheben. Die Politik muss darüber nun noch beschließen. Ein weiteres Anruftaxi für Tagestouristen in den Deister nach Köllnischfeld ist inzwischen wieder eingestellt worden. Es war in einer Probephase zu selten genutzt worden.

Parallel laufen die Arbeiten am Regiobusnetz, das zuletzt 1999 überarbeitet wurde. Man suche nach „sinnvollen Optimierungsmöglichkeiten“, sagt Abelmann. Die Ergebnisse sollen nach den Sommerferien vorliegen; das neue Netz könnte dann Ende 2018 an den Start gehen.

Von Christian Zett

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