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Kürbis-Stau in Eldagsen

Eldagsen Kürbis-Stau in Eldagsen

Er ist mal groß, rund und knallorange, mal klein, unförmig und blass. Aber seine Fans lieben ihn, den Kürbis. Jahr für Jahr pilgern tausende Besucher zum Hof der Familie Jänsch am Ortsende von Eldagsen. Beim zweitägigen Kürbisfest dreht sich dort alles um die beliebte Frucht.

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Im großen Zelt können sich die Besucher beim Kürbisschnitzen versuchen – das nutzen auch Erwachsene. Das Gelände ist stellenweise so voll, dass kaum noch ein Durchkommen ist (kleines Bild).Krause (2)

Eldagsen. Dass der Kürbis ein gutes Geschäft ist, sieht man hier gleich mehrmals: Die Familie selbst baut auf ihren Feldern mittlerweile mehr als 100 Sorten an. Und der benachbarte Rewe-Markt hat inzwischen aus der Situation das Beste gemacht: Weil dort ohnehin jedes Jahr die Autofahrer zu Hunderten parken, lädt der Betreiber inzwischen kurzerhand zum verkaufsoffenen Sonntag ein.

Star des Festes ist der beliebte Hokkaidokürbis. Er ist auch der Einzige, der komplett mit Schale verarbeitet werden kann - die Kerne mal ausgenommen. Dass man auch aus allen anderen Sorten was machen kann, zeigte das Angebot von der Kürbissuppe über Bratwurst, Brot und Kuchen bis zur Laugenbrezel mit Kürbiskernen oder Hochprozentigem wie Kürbissekt.

Wer satt war, stöberte bei Kunst und Krempel unterm Scheunendach oder auf dem hinteren Freigelände. Viele der Händler, zum Beispiel der Drechsler Günter Sander aus Salzgitter, der unter dem Vordach seine Holzarbeiten anbot, oder Roswitha Boje aus Hildesheim mit ihren erzgebirgischen Klöppelarbeiten sind Standbetreiber seit der ersten Stunde. Aber auch Anbieter von Handgestricktem, Dekomaterialien und Accessoires fürs schöne Heim verbindet eine lange Treue zum Kürbisfest. Zu den kurioseren Ständen gehörte der von Rainer Wille mit seiner eigenwilligen Kreation einer Gartenbar, die aus einer Grabegabel gefertigt wird. Nicolas und Ivonne Lieber präsentierten Wohnaccessoires aus fast 300 Jahre alten Eichenfachwerkbalken.

Draußen staute sich stellenweise der Verkehr; Parkplätze wurden Mangelware. Währenddessen versuchten sich drinnen Kreative im großen Foliengewächshaus im Kürbisschnitzen. Eine wahre Wand aus Hokkaidos stand hier - und die nutzten nicht nur die Kinder, sondern auch die kreativen Erwachsenen. Und so mancher Kürbis verwandelte sich zur Halloweenfratze.

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