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Kulturaustausch in der Moschee

Springe Kulturaustausch in der Moschee

Herzlich willkommen in der Moschee in der Fünfhausenstraße waren jetzt alle interessierten Familien: Bei einer Ferienpass-Aktion konnten sie mehr über den Islam erfahren.

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Muslima Zohra Mojadeddi im Gespräch mit dem interessierten Publikum im Gebetsraum der Frauen. Hoffmann

Springe. Der Einladung, neugierig zu sein, folgten zahlreiche Besucher. Die Gemeinde gewährte einen vielfältigen Einblick in den Islam. So feiern die Mitglieder momentan das Zuckerfest, welches etwa der Bedeutung des christlichen Weihnachtsfestes gleichkommt. Die Gläubigen zelebrieren das Ende des Fastenmonats Ramadan, während dessen man als gläubiger Moslem nur zwischen Sonnenuntergang und Dämmerung essen und trinken soll.

Prediger Obeidullah El-Mogaddedi bot den Gästen zahlreiche Anekdoten aus den beiden Glaubensrichtungen dar und stellte klar, dass Islam, jüdischer Glaube und Christentum viele Dinge gemeinsam haben. Auch brachten die zahlreichen Moslems und Muslima den Gästen die fünf Säulen des Islams näher. Die Besucher konnten sich ihren Namen in arabischer Schrift aufschreiben lassen. Vor allem die jüngsten Besucher staunten mächtig, weil die fremden Schriftzeichen von rechts nach links geschrieben werden.

Bei der Besichtigung der Moschee erklärten die Gemeindemitglieder weitere Besonderheiten des Islams: So beten Frauen von den Männern getrennt in einem anderen Raum. Die Ausrichtung der Gebetsteppiche erfolgt dabei Richtung Mekka. Die Stadt in Saudi-Arabien bildet für den Islam Pilgerort und Glaubenszentrum zugleich. Auch stärken konnten sich die Besucher: So wurde neben süßen Köstlichkeiten auch traditioneller Schwarztee gereicht. Bürgermeister Christian Springfeld forderte in seinem Grußwort Jung und Alt auf, den Dialog zwischen Interessierten und Moslems zu suchen.

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