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Kunst und Kultur am Jagdschloss – mit einem Touch Mittelalter

Springe Kunst und Kultur am Jagdschloss – mit einem Touch Mittelalter

Mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm begrüßte der Kulturmarkt am Jagdschloss am Osterwochenende seine Gäste. Bereits das achte Jahr in Folge boten die Händler und Künstler von Sonnabend bis Ostermontag eine Mischung aus Kunst, Musik und Kultur.

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Ritterlich: Bei Kämpfen entführen die Akteure die Besucher ins Mittelalter.

Quelle: FOTO: SZABO

Springe. „Es sind 70 Aussteller aus ganz Deutschland und sogar dem Ausland dabei“, verriet der Veranstalter des Kulturmarktes, Alain Sacha Diop, und betonte, dass er großen Wert auf hochwertige Händler lege. Ein besonderer Hingucker waren die Schausteller des Thüringer Ritterordens. Auf der Wiese hinter dem Jagdschloss fand mittelalterliches Lagerleben statt. Schon am frühen Morgen bauten die Männer und Frauen in aufwendigen Kostümen einen Bogenschießstand auf, an dem die Gäste unter einer fachkundigen Anleitung mit einem Langbogen schießen können. Bevor die Besucher eintrafen, ging es vor den Zelten des Ritterordens sehr entspannt zu. Einige Hobby-Ritter kochten über offenem Feuer, andere wiederum kamen erst bei einem kleinen Übungskampf in Schwung.

Einer der Schausteller, Künstlername Bruder Wernher, erklärte, dass das Mittelalter harte Arbeit sei. „Einige von uns sind sogar hauptberuflich im Mittelalter“, sagte Wernher lachend. Seinen wahren Namen wollte er nicht verraten. „Ehrtes Volk! Hier soll sich messen der Thüringer Ritterorden!“, rief unterdessen Albrecht von Drachenfels. Für die Zuschauer inszenierten die Schausteller am Mittag einen längeren Schaukampf.

Nicht ganz so mittelalterlich klang die Musik auf der kleinen Bühne: klassische Singer-Songwriter-Stücke von Rasmus, Jazz, Funk und Balkan-Groove von der bunten Italo-Band Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble sorgten für gute Unterhaltung.

Leider machte das Wetter den Händlern, Künstlern, Besuchern und dem Veranstalter einen kleinen Strich durch die Rechnung: Immer wieder mussten die Aussteller wegen einsetzender Regenschauer eilig ihre Stände unter schützenden Planen verstecken. Am Sonntag war der Andrang dann deutlich stärker.

Patricia Szabo

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