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Lieber vorher impfen lassen: Sommer birgt Gefahren für Kaninchen

Springe Lieber vorher impfen lassen: Sommer birgt Gefahren für Kaninchen

Kaninchen Mümmel frisst am Mittag noch frisches Grün, am Nachmittag wirkt es abwesend und mag nicht mehr spielen, am Abend liegt das Haustier bereits tot im Käfig. Ein Fall, den zurzeit viele Kaninchen-Besitzer in Springe und den umliegenden Ortsteilen erleben.

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Flocke und Muckel sind zum Glück von den grassierenden Kaninchenkrankheiten verschont geblieben.

Quelle: Helmbrecht

Springe. Mal trifft es nur ein Tier, mal den ganzen Stall. Schuld ist die sogenannte Chinaseuche. Gefahr für die Gesundheit droht den Tieren vor allem im Sommer.

Symptome zeigen die Kaninchen oft gar nicht, möglich sind aber apathisches Verhalten, Atemnot, blutiger Nasenauswurf oder Blut im Urin. Eine Behandlung ist nicht möglich, ist ein Tier erkrankt, bedeutet das in aller Regel den Tod. Die Übertragung der Krankheit läuft zum Beispiel über stechende Insekten wie Mücken, das erklärt die Häufung in den Sommermonaten. Löwenzahn von Wiesen oder anderes frisches Grünfutter kann ebenfalls Träger des Erregers sein und sollte deshalb gut gewaschen werden, als sicher gilt Heu.

Eine weitere tödliche Kaninchenseuche ist die Myxomatose. „Charakteristische Anzeichen sind entzündete Augen oder Atemnot“, erklärt Tierärztin Dr. Katrin Schwabe aus Bennigsen. Übertragungsweg sind auch bei der Myxomatose häufig wieder stechende Insekten oder das Futter. „Kaninchen-Besitzer sollten ihre Tiere auf alle Fälle halbjährlich oder zumindest jährlich impfen lassen“ rät Schwabe. Zwar könnten geimpfte Tiere auch erkranken, hier verlaufe die Krankheit nicht tödlich. Die Impfung empfiehlt Schwabe auch für Wohnungskaninchen.

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