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Mann hält Zugverkehr auf

Bennigsen Mann hält Zugverkehr auf

Ein offenbar betrunkener Senior hat am späten Dienstagabend für Chaos im Zugverkehr gesorgt: Der Mann stolperte am Bennigser Bahnhof über die Gleise. Der Zugverkehr musste für 75 Minuten eingestellt werden. Auffinden konnte die Bundespolizei den Mann aber nicht.

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Fahndung nach einem älteren Mann: Die S-Bahn der Linie 5, die um 21.47 Uhr den Bahnhof verlassen sollte, musste mit etwa einem Dutzend Reisenden bis um 23.05 Uhr am Gleis 2 warten.

Quelle: Bernhard Herrmann

Springe. Mehrere Jugendliche, die sich am Dienstagabend am Bahnhof in Bennigsen aufhielten, sahen gegen 21.40 Uhr einen Mann im hinteren Bereich der Bahnsteige Richtung Lüdersen über die Gleise torkeln und riefen die Polizei über den Notruf. Das Lage- und Führungszentrum der Polizeidirektion Hannover verständigte daraufhin die Bundespolizei, die wiederum die Fahrdienstleitung der Deutschen Bahn anwies, den Zugverkehr auf der Strecke zwischen Weetzen und Springe in beiden Richtungen sofort einzustellen.

Daraufhin musste die S-Bahn der Linie 5, die aus Weetzen kommend um 21.47 Uhr den Bahnhof Bennigsen erreichen sollte, vor der Einfahrt zunächst auf freier Strecke stoppen. Später konnte die mit etwa einem Dutzend Fahrgästen besetzte S-Bahn in Schrittgeschwindigkeit in den Bahnhof einfahren und stoppte dort am Gleis 2 für etwa 75 Minuten. Parallel suchten die Besatzungen von mehreren Funkstreifenwagen der Landes- und Bundespolizei im Gleisbereich nach dem Mann. Die Suche der Beamten wurde gegen 23 Uhr erfolglos eingestellt.

Einige Minuten später konnte die gestoppte S-Bahn den Bahnhof Bennigsen in Richtung Springe verlassen. In Richtung Hameln mussten zwei S-Bahnen im Bahnhof Weetzen halten.

In Richtung Hannover verspätete sich zusätzlich eine S-Bahn der Linie 5, die in Springe stoppen musste, um etwa 30 Minuten. Laut Pressestelle der Deutschen Bahn waren von der Gleissperrung „acht Züge betroffen“. Eine Unterteilung nach S-Bahnen und Güterzügen sei nicht möglich, hieß es in der Nacht.

von Bernhard Herrmann

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