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Mehr Geld für Ehrenamtliche der Feuerwehr

Springe Mehr Geld für Ehrenamtliche der Feuerwehr

Dass sie mehr erhalten sollen als bisher, darüber sind sich die Mitglieder des Feuerschutzausschusses einig. Immerhin wurden die Aufwandsentschädigungen der ehrenamtlichen Funktionsträger der Feuerwehr seit 1987 nicht mehr erhöht. Aber wie viel Geld sollen sie künftig bekommen?

Springe. Die Verwaltung hat sich dazu bereits gemeinsam mit den Feuerwehren Gedanken gemacht.

Ausschuss-Chef Heinrich Freimann (CDU) merkte an, dass es laut aktueller Planung künftig stellvertretende Brandmeister geben und die Entschädigung für jeden Einzelnen von bisher 85 auf 130 Euro angehoben werden soll. „Ich gönne jedem das Geld. Aber die Erhöhung für die Jugendleiter könnte meiner Meinung nach größer sein.“ Freimann schlug vor, dass die drei Stellvertreter ihr Entschädigungsgeld untereinander aufteilen und dass das so gesparte Geld den Nachwuchsbetreuern zugutekommen soll.

Die Verwaltung hat, um den Politikern die Entscheidung zu erleichtern, zusammengetragen, wie viel Geld Ehrenamtliche der Nachbarfeuerwehren erhalten. Im direkten Vergleich stehen Springes Feuerwehrführer im Mittelfeld - noch. Würden die Reformpläne umgesetzt, stünden sie oben - zumindest im direkten Vergleich auch mit Städten ähnlicher Größe, wie etwa Burgdorf. Dort erhalten Stadtbrandmeister 160 Euro monatlich, in Springe wären es nach der Reform 260 Euro, bisher sind es 170 Euro.

Stadtbrandmeister Herbert Tschöpe merkte an, dass der Vergleich nicht ohne Weiteres gezogen werden könne. In anderen Städten kämen zur Entschädigung noch pauschale Leistungen dazu: Funktionsträger erhielten etwa einen Dienstwagen oder Mobiltelefone. Diese Leistungen würden in der Aufstellung nicht berücksichtigt. „Eine Funktion bei der Feuerwehr zu übernehmen ist ein Vollzeitjob. Das scheint bei vielen hier nicht angekommen zu sein“, sagte er.

Der Ausschuss einigte sich darauf, Bezüge für Nachwuchsbetreuer zu verdoppeln, ohne die Erhöhung für Stadtbrandmeisterstellvertreter zu reduzieren. Der Verwaltungsausschuss muss dem zustimmen.

Von Ralf T. Mischer

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