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Messe-Chef plant Oktoberfest

Springe Messe-Chef plant Oktoberfest

Die Anmeldesituation für die Wirtschaftsschau im September ist laut Detlef Fuhrmann „besser denn je“. Krönen will der Organisator die Veranstaltung mit einem großen Oktoberfest im Ausstellerzelt.

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Die Anmeldequote für die Wirtschaftsschau ist besser denn je, bilanziert der Organisator.

Springe. „Wer arbeiten kann, der kann auch feiern“, steht für Detlef Fuhrmann, Organisator der Springer Wirtschaftsschau, fest. Die Messe am ersten Septemberwochenende will er erstmals mit einem Oktoberfest krönen. „Das wird schöner als das auf dem Schützenplatz in Hannover“, verspricht der 63-Jährige.

1000 bis 1500 Besucher sollen sechs Tage nach der Wirtschaftsschau, am 10. September, im Messezelt auf dem Museumshof feiern. Fuhrmann: „Das wird richtig schön und groß. Mit allem, was man aus München kennt.“ Die Band Partyräuber aus Franken hat er bereits unter Vertrag. Getestet habe er sie im vorigen Jahr beim Oktoberfest in Alfeld, „und da haben am Ende über 1000 Menschen auf den Tischen getanzt. Das war der Wahnsinn“. Der Kartenvorverkauf für die Springer Premiere soll im April beginnen.

Die Wirtschaftsschau am 3. und 4. September richtet Fuhrmann zum fünften Mal im Auftrag der Werbegemeinschaft WIR und der Stadt aus. Die großen Zelte werden wieder auf dem Museumshof und dem Burghof-Parkplatz aufgebaut. Die Anmeldequote ist laut Fuhrmann besser denn je: Die Haupthalle und der Vereinspavillon seien bereits fast vollständig belegt. „Und auch auf dem Freigelände gibt es nur noch vier freie Plätze.“

Fuhrmann tritt als wirtschaftlicher Träger der Veranstaltung auf. Die Wirtschaftsschau lockte in den Vorjahren jeweils rund 12000 Besucher an. Außer in Springe ist Fuhrmann auch in Alfeld und in Northeim aktiv.

Die Deisterstadt liege ihm aber besonders am Herzen, betonte er bei der Regionalmesse im September 2014. Er sorgte sich damals mit Blick auf sein Alter um die Zukunft der Schau. Jetzt kann er erleichtert verkünden: „Ich habe einen Nachfolger. Das ist ein richtiger Glücksfall für die Stadt, weil alles nahtlos weitergehen kann.“ Der Neue heißt Markus Hamann.

Komplett verabschieden will sich Fuhrmann aber erst, wenn er auch das Oktoberfest etabliert hat. Der Organisator spricht bei der Kombination gar von einem „Lebenswerk“. Er ist überzeugt: „So etwas gibt es hier in der Region noch nicht. Das wird eine eigene Marke für Springe.“

von Marita Scheffler

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